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STEYR. Georg Maurer macht in seinem Leserbrief einen Vorschlag, wie eine alternative Variante der Steyrer Westspange aussehen könnte.

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Leider haben die Gegner der Westspange recht, diese Straße dient nur dem Durchzugsverkehr vom Norden kommend Richtung Klaus zur Autobahn, vorwiegend für Lkw. Ich habe an das Land Oberösterreich ein paar Vorschläge gesendet, um diese Straße für die Steyrer Bevölkerung nützlicher zu machen mit folgenden Vorschlägen:

Beginn der Westspange beim Lutz, geradeaus nach Westen bis zur Kreuzung mit der Steinerstraße, dort einen Kreisverkehr errichten, statt einer Unterführung. Das würde Millionen sparen und die Geschwindigkeit vermindern.

Dann weiter nach Westen und alle weiteren Straßen in die Westspange einbinden statt teurer Unterführungen (auch mit Kreisverkehren). Dann wäre diese Straße perfekt als Entlastung für die Steyrer Innenstadt und man könnte eventuell noch einen Radweg entlang der Straße vorsehen. 

Ich habe sogar eine Antwort vom Land Oberösterreich erhalten, alle Vorschläge wurden abgelehnt. Die Westspange wird so gebaut, wie geplant. In Zukunft werden dann die Lkw mit rund 90 km/h und die Autos mit 100 km/h durch Steyr brausen. 

60 Millionen Euro sind viel Geld, aber das ist noch nicht alles. Die Straße soll in Zukunft von der Stadt Steyr gewartet werden, was große Folgekosten verursacht. Aber alles kein Problem, Steyr schwimmt ja im Geld.

Dass Steyr eine Entlastung des Verkehrs braucht, ist klar, aber vielleicht sollte man die ganze Planung der Westspange in dieser Form nochmal überdenken.

von Georg Maurer, Steyr


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