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Online Redaktion, 13.03.2024 10:39

LINZ/STEYR. Der Klimawandel setzt Unternehmen zunehmend unter Druck, ihren Ressourcenverbrauch zu reduzieren. 

  1 / 2   Ein Projektteam aus Österreich und Bayern arbeitet an Lösungen für die grüne Transformation im Kunststoffverpackungssektor. (Foto: FH OÖ Campus Steyr)

Die grüne Transforma­tion hin zu nachhaltigem und zirkulärem Wirtschaften stellt vor allem kleine und mittelständische Industriebetriebe vor erheb­liche Herausforderungen. Im Interreg-Projekt „Circular Academy“ finden Betriebe Unterstützung.  

Die grüne Transformation macht vor Lan­desgrenzen nicht halt und erfordert eine intensive Zusammenarbeit zwischen Unter­nehmen, Forschungseinrichtungen, Stake­holdern und Politik. Ein Team aus Business Support Organisationen (BSOs) und For­schungseinrichtungen aus Österreich und Bayern koordiniert im Projekt „Circular Aca­demy“ diese große Aufgabe. Business Upper Austria ist maßgeblich daran beteiligt.

Plattform für Wissenstransfer

Nachhaltige, zirkuläre Geschäftsmodellin­novationen langfristig im Kunststoffsektor zu etablieren, ist das große Ziel von „Circular Academy“. Auf dem Weg dorthin will die Pro­jektgruppe ein Bündel an Maßnahmen – vom eigenen Podcast bis zur Roadshow – umset­zen, kündigt KC-Manager Wolfgang Bohmayr an: „Wir arbeiten gemeinsam mit den ande­ren Partnern an einer innovativen Onlineplatt­form, auf der wir forschungsbasiertes Wissen mit praktischen Erfahrungen vereinen. Hier finden Unternehmen und Regionen nicht nur wertvolle Informationen rund um das Thema Kreislaufwirtschaft, sondern auch Denkan­stöße und konkrete Handlungsansätze, um die individuellen Herausforderungen dieser Transformation zu meistern.“

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ent­wicklung von zirkulären und profitablen Geschäftsmodellen in sogenannten Designlabs mit Fokus auf Kunststoffverpackungen. Ziel der Designlabs ist es, gemeinsam Lösun­gen zu finden, die aus Anwender- und Nutzer­sicht überzeugen und zudem markt- und pro­duktorientiert sind. Unternehmen sind aktiv in diesen Entwicklungsprozess involviert.  

Makeathon in Linz

„Wir wollen im Projekt eine Community schaffen, in der Vernetzung und Dialog im Mittelpunkt stehen. Unternehmen möch­ten wir dazu ermutigen, sich untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Dazu bieten wir unterschiedliche Networ­king-Möglichkeiten an“, sagt Projektpartner Harald Hammer von der Fachhochschule Steyr und verweist auf den grenzüberschrei­tenden Makeathon am 14. Mai im Ars Electronica Center in Linz.

Unternehmen sind dazu eingeladen, vor Ort mit Circular Creatives an individuellen Problemstellun­gen zu arbeiten. „Denn die Herausforderun­gen unserer Zeit erfordern ein aktives, ope­ratives und strategisches Umdenken. Erst dann können wir gemeinsam eine positive Veränderung für eine nachhaltigere Zukunft bewirken“, ist Hammer überzeugt.


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