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Leserartikel Marius Schedlberger, 06.08.2024 09:45

STEYR. Das Austrian Supply Chain Intelligence Institute (ASCII) wurde im Jahr 2023 von österreichischen Spitzeninstituten gegründet. Die Zielsetzung besteht darin, dem Wirtschaftsministerium und dem Land OÖ faktenbasierte neue Lösungsräume für resiliente Lieferketten anzubieten.

  1 / 2   Das Beratungsgremium: mittig Sprecherin Sabine Herlitschka, dahinter: Franz Staberhofer (FH OÖ) (Foto: ASCII/Enzo Holey)

Das ASCII verbindet die Kompetenzen der teilnehmenden Unternehmen zu einer integrierten Forschungseinheit. Nun freut sich die Fachhochschule OÖ Campus Steyr, bekannt zu geben, dass sie seit Juli im ASCII prominent vertreten ist: FH-Professor Franz Staberhofer (Vize-Dekan für Wirtschaft/Kooperationen) steht als Präsident dem ASCII vor, Maria Viktoria Grünberger (Leitung für Finanzen) ist als Vorständin positioniert und Markus Gerschberger (Professor für Supply Chain Management) fungiert als stellvertretender Direktor. Damit liefert die FH OÖ und das dazugehörige Logistikum im Konzert mit den Besten einen Beitrag zum strategischen Feld Logistik im Land OÖ und zur Wirtschaft in Österreich.

Insgesamt ist das ASCII eine europaweit einzigartige Organisation, hinter der ein Beratungsgremium mit der Sprecherin Sabine Herlitschka steht. Dieses Gremium setzt sich zusammen aus Personen mit internationalem Hintergrund und vielfältigen Expertisen aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Dadurch kann es auf Fragen und Ansätze fundiert eingehen und Lösungsvorschläge für komplexe Herausforderungen der Zukunft liefern. Letztendlich hilft diese Expertise dabei, die oftmals entstehende Kluft zwischen Spitzenforschung, Anwendung und Akzeptanz der Lösungsvorschläge zu überwinden.

Inzwischen sind sieben Forschende des Logistikums der FH OÖ Teil dieses ASCII-Forschungsteams. Aktuell werden die Themen Transformation des PKW-Marktes und die Möglichkeiten zur guten Positionierung Österreichs im Bereich der Halbleiter behandelt. In Vorbereitung ist derzeit die sektorübergreifende Betrachtung der Kreislaufwirtschaft und deren konkreten Chancenfelder für die oberösterreichischen Unternehmen als Beitrag zu möglichen Rahmenbedingungen und Maßnahmen zum Green Deal der EU-Kommission.


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