Dietach will Sonnenstromgemeinde Nummer eins werden
DIETACH. Vor zwölf Jahren begann Dietach mit der Errichtung der ersten Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden. In Sachen Sonnenstrom hat man nach wie vor ehrgeizige Ziele.

Den Anfang machten damals das Gemeindeamt und die Volksschule, gefolgt von weiteren Anlagen auf den Dächern des Kindergartens, der Pumpstation am Pfarrberg und des Feuerwehrhauses. Auch die Pfarre Dietach zog nach und stattete das Dach des Pfarrzentrums mit einer PV-Anlage aus. Zahlreiche Privatpersonen und landwirtschaftliche Betriebe folgten diesem Vorbild.
Im Jahr 2023 wurde festgestellt, dass das Dietacher Kultur- und Begegnungszentrum der drittgrößte Stromverbraucher in der Gemeinde ist. Als Reaktion darauf wurde im letzten Jahr eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 90 kW/Peak errichtet. Nun wurde eine noch größere Anlage mit 140 kW/Peak am Bauhof in Betrieb genommen.
Doch damit nicht genug: Der Gemeindevorstand von Dietach hat beschlossen, den Ausbau der Sonnenenergie weiter voranzutreiben. 2025 soll auf dem Dach der Stockschützenhalle eine weitere PV-Anlage mit einer Leistung von 65 Kilowatt installiert werden. „Wir freuen uns sehr, dass die Gemeinde den eingeschlagenen Weg Schritt für Schritt weitergeht. Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 bilanziell mehr Strom selbst zu produzieren, als wir verbrauchen“, erklärt Lukas Reiter, Fraktionsobmann der Dietacher Grünen.
Eine weitere erfreuliche Entwicklung sei, dass Dietach ein vollwertiges Mitglied der Erneuerbaren Energiegemeinschaft (EEG) Dietach Umland ist. Dies ermöglicht es der Gemeinde, Stromüberschüsse an Bürger zu verkaufen und bei Mehrbedarf Ökostrom von Dietacher Bürgern zu beziehen.


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