Tiefkühl-Produzent setzt in Wolfern auf Ausbildung eigener Fachkräfte
WOLFERN. Weinbergmaier ist Österreichs führender Tiefkühl-Produzent. Seit 40 Jahren werden Lehrlinge ausgebildet.
Erstmals erhielt das Unternehmen aus Wolfern im November das ineo-Gütesiegel der Wirtschaftskammer. Dieses gilt nun für drei Jahre, dann kann man sich für eine Rezertifizierung bewerben. „Mit dieser Auszeichnung möchten wir die hohe Qualität unserer Ausbildung sichtbar machen und ein klares Signal an zukünftige Fachkräfte senden“, erklärt Personalchefin Sabrina Kronberger.
Aktuell absolvieren bei Weinbergmaier neun Lehrlinge ihre Ausbildung in den Lehrberufen Lebensmitteltechnik, Informationstechnologie-Systemtechnik, Mechatronik und Elektrotechnik. Ab heuer wird zusätzlich der Lehrberuf Lagerlogistik angeboten.
„Während bekannte Lehrberufe in der Regel gut besetzt werden können, gestaltet sich die Rekrutierung für weniger bekannte Berufe – wie etwa Lebensmitteltechnik – deutlich herausfordernder“, sagt Kronberger. „Um Interessierten einen praxisnahen Einblick zu ermöglichen, bieten wir auf unserer Karriereseite Schnuppertage an.“
Zentrale Bedeutung
Die Ausbildung eigener Fachkräfte hat für Weinbergmaier zentraler Bedeutung. „Durch die interne Ausbildung können wir unsere Standards und Werte direkt vermitteln. Gleichzeitig fördert die Lehrlingsausbildung den Wissenstransfer zwischen erfahrenen Mitarbeitern und jungen Talenten und stärkt den Teamzusammenhalt“, erklärt Kronberger.
Weinbergmaier produziert 600 Tiefkühlartikel, unter anderem unter den bekannten Marken wie Bauernland, Toni Kaiser oder Ackerl. Rund 80 Prozent der Rohstoffe stammen von österreichischen Lieferanten. 2024 wurde mit rund 250 Mitarbeitern ein Umsatz von 75,2 Millionen Euro erzielt.Mehr lesen: Tiefkühl-Spezialist aus Wolfern machte 75,2 Millionen Euro Umsatz
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