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"Green Campus" in Garsten soll der Arbeitsplatz für bis zu 300 Menschen werden

Robert Hofer, 30.01.2026 11:33

GARSTEN. Etwa 30 Millionen Euro werden in mehreren Etappen am „Green Campus“ in Garsten investiert.

Im Garstner Ortszentrum entsteht der "Green Campus". (Foto: Obermair Architekt)
  1 / 6   Im Garstner Ortszentrum entsteht der "Green Campus". (Foto: Obermair Architekt)

Hinter dem Großprojekt stehen die regionalen Unternehmer Martin Dürnberger, Michael Obermair und Ernest Schulz. Das Areal der ehemaligen Molkerei wurde gekauft, auf einem Teil des Grundstücks wurde bereits ein Metallwerk der Linzer Firma hpw errichtet.

Dahinter sind drei Gebäude geplant, die zusammen den „Green Campus“ bilden. Der Baustart hat sich mehrmals verzögert, am Freitag erfolgte jetzt der Spatenstich.

„Das Projekt ist sehr wichtig für Garsten und die ideale Nachnutzung für die Berglandmilch“, sagt Bürgermeisterin Katrin (ÖVP). „Wir sind sehr dankbar, dass mitten in Garsten kein Leerstand entstanden ist.“

Bei der Ausschreibung als Generalunternehmer setzte sich die Linzer Dywidag durch. Zudem werden viele regionale Unternehmer auf der Baustelle werken, etwa Obexer Installationstechnik aus St. Ulrich oder Elektro Kammerhofer aus Steyr.

Baustart mit Gebäude III

Begonnen wird das Großprojekt mit dem Gebäude III, rund 80 Prozent der Fläche sind in diesem Haus bereits vergeben. Hauptmieter ist hier die Clean Capital Energy (CCE) und die dazugehörende CCB rund um Martin Dürnberger.

Untergebracht ist dort auch ein Seminarzentrum, das auch von Externen gebucht werden kann sowie ein Restaurant, ein Bäcker, eine Kinderbetreuung sowie ein Kinder-Therapiezentrum.

Autos unter der Erde

240 Stellplätze werden mit einer großen Tiefgarage geschaffen, entlang der neuen Campus-Straße werden etwa 40 Parkplätze im Freien zur Verfügung stehen. Die Fertigstellung von Gebäude III ist mit Herbst 2027 geplant.

Danach sollen Gebäude II und I folgen. „Wir wollen bis 2029 fertig sein, am Ende wird es eine Nutzfläche von etwa 9.000 Quadratmetern geben“, sagt Architekt Michael Obermair, der mit rund 300 Arbeitsplätzen am „Green Campus“ rechnet.

Wie zügig das Gesamtprojekt vorangeht, hängt auch von der Verwertung der Flächen ab. Für das Gebäude II sind ein Fitness-Center und Flächen für mehrere Ärzte vorgesehen. Wie im Gebäude I können sich Interessenten entweder für Miete oder Kauf entscheiden. Büroflächen gibt es ab 25 Quadratmetern.


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