KI-Tour machte in Steyr Station
STEYR. Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet neue Welten für Unternehmer. Die Wirtschaftskammer tourt durch Oberösterreich und bietet zum Thema praxisnahe Workshops an.

Am Donnerstag machte die Tour in Steyr Station. „Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, die Produktivität der regionalen Betriebe zu steigern, Kosten zu senken und Ressourcen zu schonen. Man muss nur wissen, wie man sie sinnvoll einsetzt“, sagt die Steyrer WKO-Bezirksstellenleiterin Cornelia Schwabl.
Mit der Erfindung der Elektrizität oder des Buchdrucks vergleicht Web-Entwickler und KI-Tour-Trainer Philipp Baldauf die Auswirkungen der KI auf die Arbeitswelt. „Was vorher nicht sinnvoll machbar war, weil es zu aufwändig war, ist jetzt in Sekunden möglich.“
Wie man mit Hilfe von KI den eigenen Markenauftritt analysieren und verbessern kann, ist Thema des Workshops der Kommunikationsberaterinnen Alessa Prochaska und Melanie Lindorfer. Sie haben zu diesem Zweck ein eigenes Tool erstellt, das die Datenanalyse übernimmt und zum Beispiel mit dem Anwender darüber kommuniziert, welche Wörter im Markenauftritt welche Zielgruppe besser ansprechen.
Ein weiterer Workshop beschäftigt sich mit dem sogenannten „Vibe Coding“. „Jeder kann mithilfe von künstlicher Intelligenz Apps und Programme für das eigene Unternehmen herstellen. Ein wichtiger Aspekt ist hier die Sicherheit. Man muss darauf achten, die KI nicht mit sensiblen Daten zu füttern“, erklärt Trainer Thomas Schorn.
Das Thema „KI-Agenten“ greift Matthias Strafinger in seinem Workshop auf. Er betont, wie wichtig eine KI-Strategie ist: „Es nützt nichts, wenn man KI nur fallweise verwendet. Richtig produktiv macht erst eine Strategie, nach der ich KI-Agenten einsetze. So können Unternehmer am Ende zu maßgeschneiderten KI-Produkten gelangen, die zum Beispiel Quartalsberichte erstellen können.“


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