Klinikum Steyr mit neuem Intensivzentrum
STEYR. Die Übersiedelung der Patienten in das neue operative Intensivzentrum 11 im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr ging in den letzten Tagen über die Bühne.

Bis ins letzte Detail wurde die Übersiedelung im Vorfeld vorbereitet, handelt es sich doch um Patienten, die nach schwierigen Operationen oder Unfällen an der Station wieder zurück ins Leben begleitet werden.
Beim Neubau der Station im Haus 1 wurden die Mitarbeiter im Vorfeld eingebunden. „Eine Intensivstation ist ein Arbeitsbereich, dessen Strukturen komplex sind. Uns war von Beginn an klar: Wenn wir etwas Neues planen, dann wollen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, die unsere Patienten in unterschiedlicher Form bei Ihrer Genesung unterstützen können“, sagt Stationsleiterin Elke Hattinger. „Gleichzeitig müssen die neuen Räume für uns in der Betreuung ein optimales Arbeiten ermöglichen und zur Patientensicherheit beitragen.“
Ähnlich sieht es Primar Achim von Goedecke aus ärztlicher Sicht: „Moderne Intensivmedizin braucht zwar auch hochentwickelte Technik, aber vor allem eine 'Healing Architecture', also eine die Heilung unterstützende Umgebung, die positiv auf die Patienten einwirkt. Das beginnt bei der Raumaufteilung und endet bei Details wie Licht, Akustik oder Rückzugsmöglichkeiten für Gespräche mit Angehörigen.“
Mehr Privatsphäre
Im Vorfeld wurden andere, modernisierte Intensivstationen besucht, um sich Anregungen zu holen. Ein wesentlicher Punkt der in Steyr umgesetzt wurde, ist der Wechsel vom offenen Raumkonzept zu hellen, ruhigen Zimmern. „Wir haben jetzt vier Zweibettzimmer und vier Einbettzimmer, davon zwei Isolationszimmer. Das bedeutet mehr Privatsphäre, weniger Störungen im Patientenzimmer und eine ruhigere Umgebung“, so Hattinger.








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