Stadtmarketing Austria lud zum Treffen nach Steyr ein
STEYR. Die Stadt Steyr bot mit ihrer Industrie- und Arbeitergeschichte sowie vielen lokalen Initiativen den Rahmen für die 15. Denkwerkstadt von Stadtmarketing Austria. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie bleiben Städte soziale Orte für unterschiedliche Lebenswelten?

Wer prägt eine Stadt? Welche Menschen werden gehört, welche Perspektiven fehlen? Unter dem Titel „Beteiligung – Die Stadt wären alle: Vom blinden Fleck des Urbanismus“ widmete sich die 15. Denkwerkstadt von Stadtmarketing Austria im Museum Arbeitswelt Mitte Oktober an vier Tagen diesen Fragen.
Das jährliche Klausurformat gibt Stadtmarketingverantwortlichen aus ganz Österreich Raum, ihre Arbeit zu reflektieren und über die Zukunft ihrer Städte nachzudenken.
Erfahrungsraum
Beim Stadtrundgang und im Museum Arbeitswelt erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Entwicklung Steyrs und die Lebenswelten der Menschen, deren Arbeit die Stadt geprägt hat. Begegnungen mit lokalen Akteuren zeigten, wie aus gemeinsamen Anliegen Beziehungen wachsen und Veränderungen möglich werden.
Kuratiert wurde das Programm von Daniela Limberger, Vizepräsidentin von Stadtmarketing Austria sowie Vorstandsmitglied Edgar Eller.
Eine zentrale Erkenntnis: Städte brauchen Verbindungen über vertraute Kreise hinaus. Menschen mit bislang wenig beachteten Lebenswelten besser kennenzulernen, ist auch eine Aufgabe für den demokratischen Zusammenhalt.








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