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Der Steyregger Gemeinderat wird deutlich bunter - alle sechs Parteien und Bürgerlisten haben den Einzug in den Gemeinderat geschafft. Bürgermeister Johann Würzburger wurde mit 51,47 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Bürgermeister Würzburger will eng mit anderen Fraktionen zusammenarbeiten. Foto: Schobesberger
Bürgermeister Würzburger will eng mit anderen Fraktionen zusammenarbeiten. Foto: Schobesberger

„Ich habe das im ersten Wahlgang geschafft, so ersparen wir uns einen zweiten Wahlgang und ich fühle mich auch entsprechend bestätigt“, so Würzburger. Seine SBU erreichte 32,15 Prozent, verliert ein Mandat und wird künftig mit zehn Abgeordneten im Gemeinderat vertreten sein.Gerhard Hintringer (SPÖ) landete bei der Bürgermeisterwahl mit 28,92 Prozent auf Platz zwei, die SPÖ verliert leicht, erreicht 27,79 Prozent und kann die neun Mandate halten. „Ich habe mir zwar etwas mehr erhofft, aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden“, so Hintringer. Merkliche Verluste muss die Steyregger Volkspartei hinnehmen, die 17,77 Prozent erreicht (minus 11,34 Prozent) und drei ihrer bisher neuen Mandate verliert. Bürgermeisterkandidatin Edith Auinger-Pfund holte 12,58 Prozent der Stimmen: „Wir haben drei Mandate verloren, das war natürlich nicht unser Ziel – auch die Bürgermeisterwahl ist für mich persönlich nicht so gelaufen wie ich das gehofft habe.“Über einen Achtungserfolg kann sich IST-Kandidat Peter Breiteck freuen. Er erreichte bei seinem ersten Antreten 7,03 Prozent. Die IST wird künftig ebenso wie die Bürger Plattform Steyregg (BPS) mit einem Mandat im Gemeinderat vertreten sein.Die Freiheitlichen konnten auch in Steyregg zulegen, erreichten 13,17 Prozent (plus 4,54 Prozent) und werden künftig vier Mandatare in den Gemeinderat entsenden.


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