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STEYRLING. Die Bergrettung suchte nach einem Bergsteiger in der Steyrling (Gemeinde Klaus) und fand ihn mit Verletzungen unbestimmten Grades in unwegsamem Gelände.

Symbolfoto: Winter
Symbolfoto: Winter

Ein 53-Jähriger aus dem Bezirk Braunau rief am Dienstag, 21. Juli, gegen 20 Uhr den Bergrettungsnotruf 140 an. Er gab an, dass er vom Brunnental in der Steyrling, in Richtung Ödseen, Gemeinde Grünau, unterwegs sei. Er habe nur noch wenig Akku und bat die Disponentin, seinen Arbeitgeber zu verständigen, da er am 22. Juli vermutlich nicht rechtzeitig zu Arbeit kommen werde. Er befinde sich im weglosen Gelände und gehe bzw. klettere eine Schlucht hinauf. Anschließend konnte der 53-Jährige nicht mehr telefonisch erreicht werden.

Suchaktion gestartet

Aufgrund der aufkommenden Dunkelheit und dem regnerischen Wetter wurde eine Suchaktion eingeleitet. Eine Hubschrauberunterstützung der Flugpolizei war aufgrund der aufkommenden Dunkelheit nicht mehr möglich. Gegen 1 Uhr musste die Suche vorläufig eingestellt werden. Am Mittwoch, 22. Juli, wurde die Suche nach dem Bergsteiger fortgesetzt. Aufgrund des riesigen Suchgebietes auf der Nordseite des Toten Gebirges wurden zwei Hubschrauber der Flugpolizei und ein Hubschrauber des Bundesheeres beigezogen.

Bergrettung Steyrling fand den Vermissten

Um 12.30 Uhr konnte der Vermisste von einem Suchtrupp der Bergrettung Steyrling auf einer Seehöhe von 1400 Metern im hochalpinen, unwegsamen Gelände gefunden werden. Der 53-Jährige wurde vom Polizeihubschrauber mittels Taubergung gerettet und ins Tal geflogen. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Kirchdorf gebracht.


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