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Ternberg nimmt 30 Kriegsflüchtlinge auf
Ternberg. Vorwiegend aus Syrien kommen jene Kriegsflüchtlinge, die ab sofort im ehemaligen Gasthof Kopf untergebracht werden.

„Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass Vorbehalte verschwinden, wenn man sich kennenlernt“, sagt Ekber Gercek, Abteilungsleiter der Flüchtlings- und Migrantenbetreuung der Volkshilfe, die für die mobile Betreuung der Flüchtlinge in Ternberg sorgen wird. Einmal pro Woche wird künftig Betreuungspersonal der Volkshilfe vor Ort sein. In der restlichen Zeit stehen der Quartierbetreiber Kurt Mitterhuber und seine Mitarbeiterin Sigrid Gruber als Ansprechpersonen zur Verfügung. Die ersten acht Bewohner kommen am 20. Jänner nach Ternberg, die weiteren folgen bis Ende des Monats, sie werden aus den Erstaufnahmezentren Traiskirchen und Thalham zugewiesen. „Ich bin davon überzeugt, dass die Ternberger die Flüchtlinge gut aufnehmen werden und das Zusammenleben problemlos funktionieren wird“, sagt Bürgermeister Leopold Steindler (SPÖ). In einem Mitteilungsblatt der Gemeinde an alle Haushalte wurde die Bevölkerung über die Unterbringung der Kriegsflüchtlinge informiert. Alle Gemeinderatsfraktionen (SPÖ, ÖVP, BZÖ, FPÖ, Grüne) haben sich dafür ausgesprochen, die humanitäre Verpflichtung anzunehmen. Hilfsbereite Ternberger Negative Reaktionen hat es am Gemeindeamt bisher nur vereinzelt gegeben. Viel größer ist jene Zahl der Ternberger, die ihre aktive Hilfe angeboten haben. Wie die konkrete Unterstützung aussehen kann, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. „Wir sammeln alle Angebote und werden dann mit der Volkshilfe und Herrn Mitterhuber die bestmögliche Betreuung sicherstellen“, betont Steindler


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