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Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde am Dienstag, 22. September 2015 der sanierte Brunnen samt Kneipptretbecken am Fuße des Reinbergs in Thalheim offiziell eröffnet. Bei diesem Kooperationsprojekt zwischen der Marktgemeinde Thalheim, der Stadt Wels und dem Kneipp-Aktiv-Club Wels konnte so beim Zugang zum Naherholungsgebiet ein Ort für Entspannung und Gesundheitsförderung für die Allgemeinheit geschaffen werden.

Bürgermeister Andreas Stockinger (Bild Mitte) mit der zuständigen Referentin der Stadt Wels, Stadträtin Christa Raggl-Mühlberger, weiteren Mitgliedern der Stadtregierung, Mitglieder des Gemeinderates der Marktgemeinde Thalheim und dem Obmann des Kneipp-Aktiv-Clubs Wels, Dr. Sahba Enayati im neuen Kneipptretbecken.

Seit einigen Tagen fließt wieder frisches Quellwasser aus dem Reinberg in den Brunnen, den es bereits seit mehreren Jahrzehnten an dieser Stelle gibt. Neu ist allerdings ein Kneipptretbecken, das bei der vorbildlichen Sanierung geschaffen wurde. Einer der Ideengeber, der ehemalige Obmann des Thalheimer Verschönerungsvereines Ing. Hellmut Reiter, war am 22. September auch der allererste, der über die bequeme Treppe in das kühle, gesunde Nass einstieg.Bürgermeister Andreas Stockinger freute sich bei seiner Begrüßung besonders über die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Wels als Grundbesitzer und der gelungen Ausführung durch deren Straßenmeisterei, der Stadtgärtnerei und natürlich über die gewohnt professionellen Eigenleistungen der Bauhofmitarbeiter der Marktgemeinde. Die Sanierungskosten wurden mit der Stadt und dem Kneipp-Aktiv-Club geteilt – der Aufwand für Pflege und Instandhaltung bleibt jedoch Aufgabe der Thalheimer. Darum auch der Aufruf, diesen erholsamen Ort immer mit Respekt zu behandeln und eventuelle Schäden bei der Marktgemeinde Thalheim zu melden.

Die Geschichte dieser Welser „Exklave“ auf Thalheimer Gemeindegebiet reicht bis ins Jahr 1942 zurück: Damals erwarb die Stadt Wels rund 85.000 Quadratmeter Grundfläche von den damaligen Eigentümern Sparkasse und dem 1873 beziehungsweise dann 1950 neu gegründeten Verschönerungsverein. Der Kaufpreis betrug damals 11.120 Reichsmark (umgerechnet 17.280 Schilling oder 1260 Euro). Markantester Punkt auf dem Reinberg ist natürlich die 1892 errichtete Marienwarte, die bereits in ihrem ersten Jahr das damalige Kaiserpaar Franz Joseph I. und Elisabeth (Sisi) angelockt hatte.


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