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THALHEIM. Das in Oberösterreich verbreitete Eschensterben hat auch am Reinberg zugeschlagen und so konnte ein Sturm leicht morsche Bäume auf und neben die Gleise der Almtalbahn stürzen. Die ÖBB war zum Handeln gezwungen, da große Gefahr für den Zugbetrieb bestand und die Eschen aus forstwirtschaftlicher Sicht ohnehin bereits abgestorben waren.

Die geschlägerten Bäume waren morsch und deshalb eine große Gefahr. Fotos: Hörtenhuemer
  1 / 2   Die geschlägerten Bäume waren morsch und deshalb eine große Gefahr. Fotos: Hörtenhuemer

Durch die enge und reibungslose Zusammenarbeit mit ÖBB Wels, Bezirkshauptmannschaft, Magistrat und allen Anrainern, konnte die Thalheimer Firma Hörten-huemer alle Gefahrenbäume fällen und mittels einer aufgestellten Forstseilbahn über die Gleise abtransportieren.

Die Schwierigkeit dieses Einsatzes lag in der Schlägerung und Bringung der Bäume, da ein Abtransport über die Bahngleise aufgrund der technischen Gegebenheiten nicht möglich war.

Eine besondere Herausforderung stellten die Steigung von bis zu 60 Grad, der Höhenunterschied und die Querung der Wanderwege dar. Da der Reinberg ein beliebtes Wander- und Joggerparadies ist, war neben dem hohen technischen Anspruch auch die Sicherung der Wanderwege nicht zu unterschätzen. Tatsächlich missachteten viele Freizeitsportler die Absicherungen und begaben sich so in große Gefahr.

Manche Spaziergänger sahen die Absperrung sogar als Schikane und ignorierten sie trotz mehrmaliger Ermahnung. Andere widerum beklagten das Entfernen der Bäume. Tatsache ist aber, dass diese Holzschlägerungen notwendig waren, um die Gefahren für den Zugverkehr und für die Freizeitsportler rechtzeitig zu beseitigen.

Im Nachhinein hat sich bestätigt, dass die Entfernung des gesamten Baumbestandes direkt an der Bahn dringend erforderlich war, da viele Bäume bereits morsch und sehr instabil waren und somit eine große Gefahr darstellten.


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