Strom und Wärme aus 160.000 Christbäumen
TIMELKAM. Offiziell endet die Christbaumsaison zwar erst zu „Mariä Lichtmess“ am 2. Februar, dennoch beginnt für den grünen Weihnachtsschmuck schon dieser Tage die letzte Reise. Die Mitarbeiter der Energie AG werden in vielen Gemeinden Oberösterreichs wieder die Bäume von den Sammelplätzen abholen und rund 160.000 nach Timelkam zum größten Biomasse-Kraftwerk Oberösterreichs transportieren.

Dort, am modernsten thermischen Kraftwerksstandort der Energie AG, werden aus den Christbäumen knapp 1000 Tonnen Biomasse, aus denen Strom und Wärme für eine ganze Region gewonnen werden kann. Wie in den vergangenen Jahren nutzt dabei die Entsorgungstochter der Energie AG, die Energie AG Oberösterreich Umwelt Service GmbH, ihr flächendeckendes Logistiknetz zur Annahme der ausgedienten Tannen und Fichten. Aus rund 160.000 Christbäumen wird in Timelkam wertvoller Bio-Brennstoff für Oberösterreichs größtes Biomassekraftwerk: Nach der Anlieferung werden die Bäume gehäckselt und anschließend zwischengelagert. Später wird das trockene Hackgut im Wirbelschichtkessel, dem Herzstück des Biomassekraftwerkes, verwertet.
Die Bäume liefern fast 1000 Tonnen Biomasse. Das entspricht etwa 4,3 Millionen Kilowattstunden Energie. Mit diesem Energieäquivalent können ein ganzes Jahr lang rund 420 Haushalte mit elektrischem Strom oder mit Fernwärme versorgt werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden