Mit dem Mut der Möwe
TRAUN. Ein Reigen verschiedener Gattungen und Stilmittel steht mit „Die Möwe Jonathan 2.0“ in der Spinnerei Traun auf dem Programm.

Habe Mut, folge deinen Visionen, versuche das Unmögliche. Diese Inhalte stecken in Richard Bachs Geschichte von der Möwe Jonathan, die irgendwann das Dasein im Schwarm leid ist und mehr will.Der Künstler Jörg-D. Hanzhanz hat gemeinsam mit Nicole Wegerer-Jeschke ein Bühnenwerk frei nach Motiven der originalen Buchvorlage und der populären Filmadaption konzipiert.
Populäre Filmvorlage
Mit der Kinoversion wurde der Stoff Anfang der Siebziger Jahre einem breiten Publikum bekannt. Buch, Film und die Filmmusik von Neil Diamond waren Inspiration und Ausgangspunkt für ein bemerkenswert ausschweifendes Bühnenprojekt, bei dem das Thema schon im Namen des Veranstalters steckt: Es geht um Visionen, um Träume, Spinnereien, die verwirklicht werden können. Die Musik nimmt die Vorlage von Neil Diamond aus dem Film auf. Andreas Neubauer hat mit eigener musikalischer Handschrift neue Kompositionen daraus destilliert. „Da liegt die Latte natürlich hoch, aber da muss man sich davon lösen und sich selber einbringen“, sagt Neubauer.Zum ersten Mal gibt es daher in Österreich eine nennenswerte Bühnenfassung. Regisseur Maximilian Modl inszeniert mit zahlreichen Stilmitteln: Musik, Tanz, Schauspiel, Pantomime, Erzählung, Visual Storytelling und Dokumentarfilm. Zu erwarten ist ein engagiertes Bühnen-Unternehmen, „bei dem wir selbst immer wieder mit den Inhalten der Möwe Jonathan bei der Verwirklichung von Visionen konfrontiert wurden“, sind sich Ideengeber Hanzhanz und Wegerer-Jeschke einig.


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