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TRAUN. Magier, Illusionist, Entertainer: Mit diesen Berufstiteln kann sich Michael „Late“ Späth aus Traun identifizieren. Nach fünf Jahren Pause will er mit einem Auftritt bei  „America“s Got Talent“ noch einmal durchstarten. 

Foto: Tips/Voggeneder
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2015 trat Michael Späth bei der Talenteshow „Britain“s got Talent“ in Großbritannien auf. Mit Lederhose, Volksmusik und Alpenkitsch begeisterte er Publikum und Jury. Nach zwei Merlins, dem „Oscar der Magie“, und Auftritten auf der ganzen Welt war es ruhiger geworden um Späth, der sich auf der Bühne Michael Late nennt; „late“ ist Englisch für „spät“.

Brotberuf ergriffen

Seit 2016 ist Späth bei einer Reinigungsfirma im Außendienst tätig. „Wir Österreicher sind einfach auf Sicherheit getrimmt. Das hat bei mir auch durchgeschlagen und deshalb habe ich mich jetzt seit drei Jahren in die Firma und das Arbeitsleben gestürzt“, sagt Späth im Gespräch mit Tips. „Die Magie war aber immer meine Leidenschaft und wenn du etwas mit Leidenschaft machst, ist das kein Aufwand. Da zählst du die Stunden nicht“, erzählt Späth, der früher in Pucking gelebt hat und jetzt mit seiner Partnerin Claudia Machold in Traun wohnt.

Anruf aus Amerika

Dann kam der Anruf von Simon Cowell, dem Erfinder und Jurymitglied der Castingshows „Britain“s Got Talent“ und „America“s Got Talent“. Im Frühjahr wird Späth gemeinsam mit zwei Bühnenpartnerinnen, eine davon ist Freundin Claudia, in den USA wieder auf der großen TV-Bühne stehen und sich der Promi-Jury stellen.

„Wir stehen jetzt unter Druck, weil wir etwas anderes als in Großbritannien zeigen müssen. Wir arbeiten jetzt intensiv an zwei Illusionen. Vor allem der Bau des Equipments ist sehr aufwändig und teuer, aber ich habe dafür gute Leute in der Region gefunden“, erzählt Späth.

Noch einmal durchstarten

14 Millionen US-Amerikaner werden die TV-Show sehen. Von seinem Auftritt erwartet sich Späth, dass seine Karriere als Volksmagier in Lederhosen wieder Fahrt aufnehmen wird und er sich voll und ganz dem Bühnenleben widmen kann.


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