Nachbarn kamen beim Böhmerwald-Dialog ins Gespräch
ULRICHSBERG. Wie man gemeinsam das grüne Dach Europas nachhaltig gestalten kann – dieser Frage gingen beim Böhmerwald-Dialog im Rahmen der Böhmerwaldmesse in Ulrichsberg rund 50 Experten aus benachbarten Leaderregionen nach.

„Der Mehrwert dieser Veranstaltung liegt darin, dass sich engagierte regionale Akteure aus den verschiedenen Themenbereichen kennenlernen und Erfahrungen miteinander teilen konnten“, sagt Klaus Diendorfer vom Leaderbüro der Region Donau-Böhmerwald. Themen wie Wirtschaft, Tourismus, Freizeit, Kultur, Erreichbarkeit, Arbeit, Energie, Infrastruktur, Mobilität, Umwelt und vieles mehr im grenzübergreifenden Kontext miteinander kamen bei diesem grenzüberschreitenden Dialog zur Sprache.
Erfahrungen ausgetauscht, Ideen gesammelt
An den Thementischen wurde über bereits realisierte Projekte und Umsetzungserfahrungen, über gemeinsame Herausforderungen sowie potentielle Kooperationsmöglichkeiten diskutiert. Dabei kristallisierte sich heraus, dass den Teilnehmern der Abbau der sprachlichen Barriere (etwa durch Schulkooperationen und Schulcamps), der Erhalt und Förderung von Streuobstwiesen als wichtiges Element für das Landschaftsbild, der öffentliche Verkehr oder eine Anlaufstelle für lokale Start-Ups besonders wichtig sind. Vorgeschlagen wurde auch der Aufbau einer Drei-Länder Regionalmarke.
Fortsetzung erwünscht
„Die hohe Anzahl an Teilnehmern und die sehr engagierten Diskussionen zeigten, dass in der regionalen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ein großes Potential verborgen liegt“, resümiert Diendorfer. Auf Wunsch der teilnehmenden Akteure soll der trilaterale Austausch fortgesetzt werden.
Weitere Informationen über den Böhmerwald-Dialog unter:www.donau-boehmerwald.info


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