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Abenteuer im Ruwenzori-Gebirge: Zwei Mühlviertel standen am dritthöchsten Gipfel Afrikas

Martina Gahleitner, 25.12.2017 08:25

ULRICHSBERG/KLAFFER. Sieben Tage in Gummistiefeln, ein Gipfelsieg und eine Begegnung mit Gorillas: Der Ulrichsberger Josef Pröll und der Klaffegger Josef Russmüller verbrachten die ersten Wintertage in Afrika und nahmen dort das Ruwenzori Gebirge im Westen Ugandas in Angriff.

Josef Pröll und Josef Russmüller auf der Margheritaspitze im Ruwenzori-Gebirge.
  1 / 3   Josef Pröll und Josef Russmüller auf der Margheritaspitze im Ruwenzori-Gebirge.

Mit rot-weiß-roter Fahne standen die Mühlviertler auf der 5109 Meter hohen Margheritaspitze im Ruwenzori Gebirge, die auch Mondberge genannt werden. Oder in der Sprache des dort lebenden Bakonjo-Stammes „Regenmacher“ - denn 320 Tage im Jahr regnet es in dieser Gegend. „Sieben Tage gingen wir in Gummistiefel durch das vegetationsreichste Gebiet der Erde, in dem laut Forschern die höchstgelegenen Quellen des Nil zu finden sind“, berichtet Josef Pröll.

Gorillas hautnah

Nach dem Gipfelsieg auf dem dritthöchsten Berg Afrikas unternahmen die Bergfexe noch eine Trekkingtour zu den Berggorillas. „Hier leben 400 streng geschützte Tiere im Familienverband. Wir haben eine Gorillafamilie aufgespürt und konnten einen Silberrücken mit zirka 180 Kilo und ein Baby filmen“, zeigt sich Pröll beeindruckt.

Fortsetzung folgt

Schon im Oktober 2016 waren Pröll und Russmüller gemeinsam unterwegs, damals auf der Carstensz-Pyramide in der Provinz Papua. Für 2018 nehmen sie die Berge Nepals ins Visier.


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