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ULRICHSBERG/NIEDERWALDKIRCHEN. Aufopfernden Einsatz zeigten die UJZ Mühlviertler-Judokas zum Start der zweiten Saison der Damen-Bundesliga. Allen voran Rebekka Autengruber, die im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Umfallen kämpfte.

  1 / 2   Zehn Minuten nach ihrem Zusammenbruch gab es von Rebekka Autengruber schon wieder ein Lächeln und Daumen hoch - zumindest liegend. Foto: Christian Fidler

Gegen den erwartet starken Neuling JC Wimpassing musste sich UJZ Mühlviertel zwar mit 3:11 geschlagen geben, am Kampfgeist hat es aber nicht gefehlt. Bestes Beispiel dafür ist Rebekka Autengruber aus Ulrichsberg: Geschwächt durch eine kürzlich erst überwundene Krankheit brach die 17-Jährige nach ihrem Zweitrundenkampf hyperventilierend zusammen. Ein kurzer Schreckmoment - aber innerhalb weniger Minuten konnte die BORG-Linz-Schülerin - auch dank des Wimpassinger Arztes und der anwesenden Therapeutin - wieder normal atmen und nach zehn Minuten auch wieder lächeln.

„Super gefightet“

Ihr Einsatz bis zum Umfallen stand praktisch symbolisch für das gesamte UJZ-Team, dessen Einsatz am Samstagabend aufopfernd war. „Egal, ob Andrea (Dall), Heidi (Genzecker) oder Pamela (Neubauer), da waren viele dabei, die super gefightet haben. Der eine oder andere Punkt mehr für uns wäre durchaus drinnen gewesen“, strich Teamführerin Sarah Jonas hervor.

Unentschieden unterm Strich

Durch die von Neubauer (-57), Genzecker (-78) und Marianne Hollensteiner (+78) erkämpften UJZ-Punkte stand am Ende ein 3:11 - sprich: exakt das umgedrehte Ergebnis, mit welchem sich vor drei Wochen die beiden Herrenteams in Hellmonsödt getrennt hatten.

Erster UJZ-Teamtitel des Jahres

Für den ersten Mannschaftstitel des UJZ Mühlviertel des Kalenderjahres sorgten indes die Jugendlichen, die am Freitag, dem 13., den Titel in der OÖ-Jugendliga mit 5:0 über ASKÖ Leonding, 5:0 über JK Krems (als Gaststarter in OÖ) und 3:2 über Rapso Linz ungeschlagen verteidigten. „Mir ist wichtig, dass sie viel zum Kämpfen kommen, dass sie Routine bekommen“, ist Trainer Helmut Mayer ein großer Befürworter des Bewerbs. Konkret bestritten seine Schützlinge heuer im Rahmen der Jugendliga 60 Einzelkämpfe. Imposant dabei, dass davon 51 gewonnen und gerade einmal neun verloren wurden.


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