Nachtfahrverbot beim Grenzübergang Schöneben könnte kommen
ULRICHSBERG. Ernsthafte Bestrebungen, den Grenzübergang Schöneben nachts zu sperren, gibt es derzeit von Tschechiens Naturschützern.

Zwischen 22 und 6 Uhr soll auf der Straße vom Grenzübergang Schöneben bis zum Moldaustausee ein Nachtfahrverbot eingerichtet werden. Die anliegenden Gemeinden haben damit aber wenig Freude: Zum einen haben die Euregio-Partnergemeinden Oberplan in Tschechien, Wegscheid (D) und Kollerschlag bereits eine Resolution dagegen eingebracht, zum anderen spricht sich auch Walter Höllhuber vom Dreiländer-Infrastrukturverein eindeutig gegen dieses Vorhaben aus.
Ökologisch wenig sinnvoll
„Aus unserer Sicht wäre das nicht akzeptabel. Vor allem in der Gas-tronomie arbeiten viele Tschechen,die nachts heim oder bald in der früh in die Arbeit fahren. Gerade aus ökologischer Sicht ist es wenig sinnvoll, wenn diese einen großen Umweg in Kauf nehmen müssten. Und in der Nacht gibt es eh kaum Fahrbewegungen an diesem Grenzübergang“, versteht Ulrichsbergs Bürgermeister Wilfried Kellermann die Bestrebungen nicht.
Die Behörden des Kreises Südböhmen sind nun am Zug, ob das Nachtfahrverbot kommt oder nicht.


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