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UNTERWEITERSSDORF. Mit einem weiteren zweiten Platz bei der Wechselland Rallye verteidigte Skoda Pilot Julian Wagner aus Unterweitersdorf seine Führung in der Österreichischen Meisterschaft. Der Shootingstar aus dem Bezirk Freistadt hält nach vier von sieben Läufen zur ORM bei einem Sieg und drei zweiten Plätzen.

„Überflieger“ Julian Wagner verteidigt bei einer "Wasserschlacht" die ORM Führung
„Überflieger“ Julian Wagner verteidigt bei einer "Wasserschlacht" die ORM Führung

Bei unwirtlichen und durch starken Regen zum Teil extrem schwierigen Verhältnissen blieb der 24-Jährige, abgesehen von einem Dreher bei Aquaplaning auf der sechsten Sonderprüfung, über weite Strecken fehlerlos.

Eine kontrollierte Fahrt mit dosiertem Risiko endete für Julian Wagner und seine Co-Pilotin Anne Katharina Stein am Samstagabend 1:15.7 hinter Hermann Neubauer und 1:35.0 vor dem Drittplatzierten Günther Knobloch.

Extrem anspruchsvolle Sonderprüfung

Die erklärte Vorgabe vor der Rallye, nämlich bei Regen weitere Erfahrung zu sammeln, erfüllte der Mühlviertler mit Bravour und brachte den von BRR gestellten Skoda Fabia R5 nach 17 extrem anspruchsvollen Sonderprüfungen ohne Kratzer ins Ziel.

„Bei dieser Rallye hab ich bisher am meisten gelernt!“

Julian Wagner nach der Wechselland Rallye: „Wir wollten Regen, weil ich auf nasser Fahrbahn noch den meisten Aufholbedarf habe und wir haben jede Menge Regen bekommen! Daher war die Wechselland wahrscheinlich jene Rallye in meiner Karriere, bei der ich bisher am meisten gelernt habe!“

Nur ein kleiner Schnitzer

„Wir sind nun punkto Abstimmung und Reifenwahl auf einem sehr guten Weg und ich habe es auch geschafft, meinen Fahrstil dementsprechend zu adaptieren. Zu Beginn der Rallye waren wir relativ vorsichtig unterwegs, weil ich noch immer nicht genau ausloten kann, wo bei Regen das Limit liegt. Im weiteren Verlauf ist es mir aber immer besser gelungen, mich heranzutasten. Abgesehen von einem Dreher beim Anbremsen auf SP6 sind wir ohne gröbere Schnitzer geblieben und daher bin ich mit der Rallye und mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Vor Saisonbeginn hätte ich es für absolut unmöglich gehalten, dass ich nach vier Läufen in der Meisterschaft in Führung liege! Der einzige Wehrmutstropen ist, dass die nächste Rallye, die Rallye Weiz, erst in zweieinhalb Monaten stattfindet. Das wird eine unerträglich lange Wartezeit!“, sagt der Rallye-Pilot.


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