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LINZ/WALDING/TRABERG. Von 9. bis 13. September widmet sich das Ars Electronica Festival 2026 in Linz dem Thema „Negotiating Humanity – Future Begins“. Nicht fehlen darf der Bereich „u19 – create your world“, der heuer am Med Campus der JKU zu finden ist. Mit dabei ist der junge Waldinger Leopold Kastler mit seinem ausgezeichneten Projekt „The Future School“. Festivalpässe gewinnen!

Leopold Kastler aus Walding entwickelt die „Schule der Zukunft“. (Foto: Kastler)
  1 / 2   Leopold Kastler aus Walding entwickelt die „Schule der Zukunft“. (Foto: Kastler)

Ein lebendiges „Festival im Festival“ aus Open Labs, Veranstaltungen, Diskussionen und Ausstellungen für den Austausch zwischen den Generationen ist der Bereich „u19 – create your world“. Präsentiert werden dabei auch die Arbeiten der Prix Ars Electronica-Preisträger in der Kategorie „u19 – create your world“.

„The Future School“

23 Gewinnerprojekte wurden von einer hochkarätigen Jury ausgewählt. Unter den ausgezeichneten kreativen Köpfen findet sich auch Leopold Kastler aus Walding. Er beeindruckte die Jury mit seinem Modell „The Future School“, einer Schule der Zukunft, und erhielt dafür den Anerkennungspreis in der Kategorie „Young Creatives“ (bis 14 Jahre). Seine Idee der Schule der Zukunft: Seine Idee einer Schule der Zukunft: so viel Freiraum wie möglich und ein Umfeld, in dem Lernen Spaß macht.“ Die Kinder bekommen dabei eine Liste, die innerhalb einer Woche nach eigener Einteilung abzuarbeiten ist. Für die Leistungen und Bemühungen gibt es Punkte.

Der junge Waldinger, der aktuell den Roboterzweig des BRG Fadingerstraße besucht, hat dazu ein Modell einer Schule aus Holz und mit 3D-gedruckten Teilen gebaut. Es ist in mehrere Stockwerke und Räume unterteilt, um die Kreativität der Schüler anzuregen. So gibt es auch eine Trampolinhalle, einen Gemeinschaftsraum und eine Kreativwerkstatt, in der Kunst, Handwerk und 3D-Druck vereint werden. Die Jury bewertet den Ansatz, Schule als wichtigen Lebensraum weiterzudenken und neu zu entwerfen, als inhaltlich sehr stark. „Inhaltlich überzeugt das Modell vor allem durch die Idee, das Gebäude als offenen Raum für Lernen, Forschen und kreatives Arbeiten zu nutzen, um den Fokus auf Selbstständigkeit, Autonomie, gemeinsames Arbeiten sowie flexible Gestaltungsmöglichkeiten des Schulalltags legen zu können“, lobt die Jury.

Inspirierender Spielplatz

Im „create your world“-Bereich der Ars Electronica wartet zudem ein inspirierender Spielplatz, auf dem junge und jung gebliebene Entdecker experimentieren und tüfteln können. Das größte Projekt ist heuer die „Filmstadt“, die gemeinsam mit der Akademie des Österreichischen Films umgesetzt wird. Dabei wird der Innenhof des Med Campus in ein offenes Filmstudio verwandelt, in dem Besucher Teil einer fortlaufenden Live-Film-Performance werden. Eigene Filmideen können verwirklicht werden, außerdem werden ein hautnaher Blick hinter die Kulissen einer professionellen Filmproduktion und vieles mehr geboten.

Die „KI-Wunderwelt“ von Dynatrace und CoderDojo ermöglicht es, die Faszination der Künstlichen Intelligenz zu erleben und zu verstehen. Jeder ist eingeladen, ein eigenes Spiel zu gestalten, das Löten zu erlernen und auf spielerische Weise die vielfältigen Möglichkeiten von KI und moderner Technologie zu entdecken.

Jugendbegegnungsprojekt

Zum 16. Mal findet auch das Jugendbegegnungsprojekt statt, bei dem junge Menschen aus verschiedenen Ländern für kulturellen und künstlerischen Austausch in Linz zusammenkommen. Geleitet wird es dieses Jahr von der gebürtigen Trabergerin Mary Mayrhofer, vor ein paar Jahren u19-Goldene Nica-Gewinnerin und dieses Jahr in der u19-Jury. Unter dem Titel „drag your world“ wird ein Film zu den Themen Identität, Rollenzuschreibungen und das Brechen mit Stereotypen gestaltet – vom Schreiben des Drehbuchs und Skizzieren des Storyboards über die gestalterische und technische Umsetzung bis hin zur Nachbearbeitung. Das Ergebnis wird am Festivalsonntag, 16.30 Uhr, im Hörsaal 1 am MED Campus präsentiert.

In der ganzen Innenstadt

Neben „create your world“ erstreckt sich die Ars Electronica 2026 in drei „Festivalbezirken“ über die Linzer Innenstadt. Hunderte Kunstschaffende und Wissenschaftler aus aller Welt sind zu Gast und laden ein, einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Gewinnen

Der Eintritt zum „create your world“-Bereich ist frei. Alle Infos und Tickets für die gesamte Ars Electronica unter ars.electronica.art

Tips verlost 3 x 2 Festivalpässe! Hier mitspielen!


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