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„Absiedeln nicht beste Lösung“
Linz/Bezirk. Vergangenen Samstag machten rund 500 Menschen aus dem Eferdinger Becken ihrem Ärger bei einer Kundgebung vor dem Linzer Landhaus Luft.

„Absiedeln ist keine Lösung, wirksamer Hochwasserschutz ist möglich“ lauteten die Forderungen der Kundgebungsteilnehmer, die großteils mit Gummistiefeln und Warnwesten ausgestattet waren. Organisiert wurde die Kundgebung von der Initiative Hochwasserschutz Eferdinger Becken, diese fordert seit langem die Umsetzung von verschiedenen Hochwasserschutzmaßnahmen, unter anderem die sofortige Rückkehr zur alten Wehrbetriebsordnung. Die aus 2008 stammende Wehrbetriebsordnung für das Kraftwerk Asten sei fehlerhaft. Dadurch wären die Überschwemmungen beim Hochwasser 2013 im oberhalb liegenden Eferdinger Becken wesentlich verschärft worden. Unterstützt wurden die Kundgebungsteilnehmer vom Landtagsabgeordneten und Waldinger Alt-Bürgermeister Josef Eidenberger, von der zweiten Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer, vom Feldkirchner Bürgermeister Franz Allerstorfer und vom Steyregger Alt-Bürgermeister Josef Buchner. Eidenberger forderte in seiner Rede vom zuständigen Landesrat Rudi Anschober (Grüne) Antworten auf die Fragen, wo die angekündigten Expertisen der Uni Kassel seien oder wieso bis heute keine Stauräume durchgespült wurden. Außerdem verwies Eiden-berger darauf, dass in anderen Ländern Absiedelungen überhaupt kein Thema wären. Häuser werden dort nach dem neuesten Stand der Technik hochwasserangepasst umgebaut. „Absiedeln ist für viele Betroffene im Gebiet keine Option! Das kann einfach nicht die einzig richtige Lösung sein. Es geht hier schließlich um das Lebenswerk vieler Menschen. Die Landesregierung muss in Wien intervenieren, um bessere Lösungen durchzusetzen“, fordert Gerald Zincke, Sprecher der Initaitve Hochwasserschutz im Eferdinger Becken.


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