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Bezirk. 676 Mitglieder in insgesamt 18 Imkervereinen beschäftigten sich in Urfahr-Umgebung mit der Aufzucht und Pflege von Bienen sowie mit der Erzeugung von Honig. Um den Nekartarsammlern und anderen Tieren das Leben zu erleichtern, kann jeder etwas beitragen.
 

 Auch vor der rotpelzigen Sandbiene braucht niemand Angst zu haben. Foto: Josef Limberger
Auch vor der rotpelzigen Sandbiene braucht niemand Angst zu haben. Foto: Josef Limberger

Ribiseln, Stachelbeeren, Himbeeren und Brombeeren enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Den vorhandenen Antioxidantien und Farbstoffen werden ebenfalls gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen. Sie eignen sich sehr gut zum Naschen und finden auch in der Küche eine vielseitige Verwendung. Aber nicht nur wir Menschen ziehen Nutzen aus den Früchten der sogenannten Beerensträucher. Auch Amsel, Rotkehlchen, Grasmücken und andere Singvögel „fliegen“ auf die kleinen Vitaminbomben. Und die Blüten bieten eine wertvolle Nahrungsquelle für Blütenbesucher, welche die wichtige Bestäubungsarbeit durchführen und dadurch die Voraussetzung für eine reichhaltige Ernte schaffen. Der Naturschutzbund Oberösterreich empfiehlt daher, im Garten Ribiseln und andere Beerensträucher zu pflanzen. Neben Honigbienen finden sich auch Wildbienen und Hummeln ein. In Oberösterreich gibt es davon etwa 430 verschiedene Arten. Sie alle benötigen Pollen und Nektar oder in seltenen Fällen Pflanzenöle für die Ernährung. Die eher unscheinbaren Blüten von Ribiseln und Stachelbeeren werden von Sandbienen, Furchenbienen und Mauerbienen besucht. Die auffälligeren Blüten von Him- und Brombeeren werden dagegen neben den Honigbienen besonders häufig von Hummeln genutzt, so Martin Schwarz von der Stiftung für Natur des Naturschutzbundes. Damit sich die meist einzeln lebenden, wilden Verwandten der Honigbiene zahlreich einfinden können, bedarf es auch geeigneter Nistplätze in der Umgebung.

Zum Wohle der Gartenbesitzer und der Tiere

Sonnige Stellen am Boden mit nur lückiger Vegetation, alte Stängel sowie besonntes Totholz benötigen viele Wildbienenarten zum Nisten. Für Hummeln sind Mäusenester, Laubhaufen und alte Grasbüschel für die Anlage der einjährigen Nester wichtig. Ersatzweise können auch Nisthilfen angebracht werden. Da Wildbienen ihre Nester nicht verteidigen, braucht man keine Angst vor Stichen haben. Ribiseln, Himbeeren und andere Beerensträucher sollten daher in keinem Garten fehlen, so die Experten des Naturschutzbundes – zum Wohle der Gartenbesitzer und zum Wohle der Wildbienen und Hummeln als Mitbewohner.<


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