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URFAHR-UMGEBUNG. In letzter Zeit häufen sich im Bezirk Urfahr-Umgebung die Gerüchte, dass die Caritas Flüchtlingen Handys bezahlt. Doch das ist ein Gerücht.
 

Asylwerber erhalten von der Caritas keine Handys. Foto: Wodicka
Asylwerber erhalten von der Caritas keine Handys. Foto: Wodicka

„An diesen Geschichten ist kein Fünkchen Wahrheit dran. Die Caritas bezahlt keine Handys, Gesprächsgebühren oder verteilt Gutscheine für iPhones – weder für Asylwerber noch für andere Personen“, stellt Petra Tlusty von der Regionalcaritas im Bezirk Urfahr-Umgebung klar. Es sind meist Vorfälle, die die Freundin einer Tante des Nachbarn beobachtet haben will: Ein Asylwerber geht in ein Handyfachgeschäft, verweist auf die Caritas und fordert ein Handy an. „Seit Herbst 2015 kursieren diese Geschichten, die frei erfunden worden sind, um die Caritas zu schädigen. Derzeit kursiert in unserer Region erneut das Gerücht“, sagt Petra Tlusty von der Regionalcaritas. Die Caritas bezahlt laut Auskunft keine Handys, Gesprächsgebühren oder verteilt Gutscheine für Mobiltelefone. Asylwerber erhalten von der Caritas nur die Leistungen aus der Grundversorgung, finanziert von Bund und Land, ausbezahlt. In einem Selbs-versorger-Quartier erhalten sie täglich 5,50 Euro Lebensmittelgeld, um damit selbst einzukaufen und zu kochen. Einmal jährlich erhalten sie dazu Bekleidungsgutscheine im Wert von 150 Euro sowie pro Schulkind 200 Euro Schulgeld im Jahr.


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