Fahren unter Drogeneinfluss – Tendenz ansteigend
OBERÖSTERREICH.
Bis Jahresende 2018 werden mehr als 500 Anzeigen aufgrund vom Fahren unter Suchtmitteleinfluss prognostiziert „Ob auf zwei, drei oder vier Rädern, ob mit oder ohne Motor, die Teilnahme am Verkehr unter Einfluss von Drogen ist ein No Go“, erklärt Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner. Ecstasy, Kokain und Co. sind gefährliche Begleiter. Die Zahl der Anzeigen für Fahren unter Suchtmitteleinfluss stieg in den vergangenen Jahren rasant an. Wurden 2014 noch 160 Anzeigen in Oberösterreich registriert, so wurden 2017 bereits 428 Vergehen nach §5 der STVO zur Anzeige gebracht.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) schätzt, dass vier Prozent der Österreicher unter Drogeneinfluss fahren. Besonders in jüngeren Bevölkerungsschichten unter 35 Jahren werden vermehrt Delikte festgestellt. Seit Mitte März 2017 ist die Verkehrspolizei des Landes OÖ mit einem Drogenvortestgerät ausgestattet. Unter zur Hilfenahme der Apparatur konnten heuer bis dato etwa 150 Speichelvortests durchgeführt werden. Aus den durchgeführten Speichel-Vortests ergaben sich ungefähr. 50 Verdachtsfälle auf Suchtgift-Beeinträchtigung, die schließlich in eine ärztliche Untersuchung mündeten. Die im Jahr 2018 verbleibenden Delikte von September bis Dezember werden auf etwa 150 Anzeigen prognostiziert. Hiermit ergäbe sich eine Überschreitung der '500er- Grenze'.
Steigerung der Verkehrssicherheit
„Der Einsatz der Drogenvortestgeräte und die erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrspolizei für diesen rasant wachsenden Problembereich ist ein wichtiges Vorgehen, um die Verkehrssicherheit zu steigern“, erklärt Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner.


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