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HAIBACH. Zur Jahrtausendwende wurde die Aussichtswarte auf dem Weixelbaumer Hügel mit Unterstützung von Leader von der Gemeinde errichtet. Die Warte, die heuer ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, erfreut sich seit jeher großer Begeisterung.

 (Foto: J. Reingruber)
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Auf der höchsten Erhebung des Hügels, auf 859 Metern wurde die Warte vor rund 20 Jahren erreichtet. Seit daher gilt sie als beliebtes Ausflugsziel. „In den vielen Einträgen des Gipfelbuches sehen wir heuer gerade in der Corona Zeit dass man raus aus den eigenen vier Wänden wollte und an diesem Platz Ruhe und Entspannung suchte“, erzählt Bürgermeister Josef Reingruber, der stolz auf die Errichtung zurückblickt.

Errichtung war ein Kraftakt

„Es war ein Kraftakt dieses Projekt um umgerechnet „nur“ 100.000 Euro zu errichten. Holzspenden, Arbeitsleistungen der Bevölkerung sowie der Gemeindearbeiter haben neben Barleistungen dies damals ermöglicht“, blickt Reingruber zurück.

Großartige Aussicht

Die Aussichtswarte hat für ihre Besucher einiges zu bieten:Wenn man den Blick von der 40 Quadratmeter großen Aussichtsplattform in 26 Meter Höhe wirft, liegt die Region SternGartl/Gusental vor dem Besucher. Die hügelige Landschaft öffnet sich dabei bis weit in das Waldviertel hinein. Bei klarer Sicht kann nördlich auch der Sendeturm in Budweis erblickt werden. Bei schönem Wetter oder Föhnstimmung eröffnet sich der Blick noch weiter über das Bundesland Oberösterreich hinaus. Vom Dachsteinmassiv über die Erhebungen rund um das Pyhrn-Prielgebiet tut sich auch ein Blick in das steirische und niederösterreichische Voralpengebiet mit dem dominanten Ötscher und Schneeberg auf.

Mithilfe von einer zwei Meter langen färbigen Alutafel wird dieser Blick in das Alpenvorland auch mittels Panoramabild auch dem tatsächlichen Bild in der Natur dargestellt. „Vor allem lädt der bevorstehende Wanderherbst dazu ein diesen Aussichtspunkt weiterhin zu besuchen“, so der Bürgermeister, der auf eine Jubiläumsfeier verzichtet.

Wer die Warte besuchen möchte, kann dies übrigens auch mit dem Auto tun. Eine Parkmöglichkeit gibt es rund 300 Metern Entfernung. Bald wird es außerdem die Möglichkeit geben, online einen Blick auf den Turm zu erhaschen: Ab Anfang September wird dies auf der Homepage der Gemeinde www.haibach.at möglich sein.


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