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GALLNEUKIRCHEN. Der diesjährige OÖ Menschenrechtspreis 2020 geht neben Schwester Tarcisia Valtingoier und der Volksschuldirektorin i.R. Maria Atteneder auch an das Projekt #gute Nachbarschaft des Evangelischen Diakoniewerks aus Gallneukirchen.

 (Foto: SpeedKingz/shutterstock.com)
(Foto: SpeedKingz/shutterstock.com)

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ In der UN-Menschenrechtscharta – oder offiziell der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ – haben sich die Vereinten Nationen zu den allgemeinen Grundsätzen der Menschenrechte bekannt. Auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 wurde die Charta verkündet. Seither wird dieser Tag als Tag der Menschenrechte begangen.

Seit 1996 verleiht auch das Land OÖ alle zwei Jahre rund um den Jahrestag der Deklaration den Menschenrechtspreis. Dieser geht an Persönlichkeiten und Einrichtungen, die humanitäres Engagement zeigen und leben. Das Preisgeld wird zu drei gleich hohen Teilen zu je 7.000 Euro an die Preisträger aufgeteilt. „Der OÖ Menschenrechtspreis gewinnt gerade im heurigen Jahr noch mehr an Bedeutung. Gerade jetzt, wo wir Abstand halten müssen, ist es schön zu sehen, wie wir gleichzeitig auch ein Stück weit zusammenrücken. Heuer möchten wir daher auch Menschen vor den Vorhang holen, die besondere Hilfeleistung, Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise zeigen. Der große Zusammenhalt und der unermüdliche Einsatz vieler Landsleute sorgen dafür, dass wir diese Ausnahmesituation so gut bewältigen. Daher gebührt vor allem auch Menschen, die in dieser sehr herausfordernden Zeit noch außergewöhnliches leisten, der OÖ Menschenrechtspreis“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Preis für Diakoniewerk

Unter den drei Preisträgern befindet sich auch ein Vertreter aus dem Bezirk. Dabei handelt es sich um das Evangelische Diakoniewerk Gallneukirchen mit ihrem Projekt #gute Nachbarschaft. „Dem Projekt #guteNachbarschaft des Evangelischen Diakoniewerks Gallneukirchen ist es gelungen, während des ersten Lockdowns zusätzlich zu den bisher rund 700 im Diakoniewerk freiwillig engagierten Menschen bis Ende April rund 1.500 Menschen zu gewinnen, die ihre Hilfe angeboten haben. Ich danke allen für Ihre Tatkraft und Ihre engagierte Haltung und gratuliere sehr herzlich zu dieser Auszeichnung“, so Stelzer. Die Oö. Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 19. Oktober 2020 einstimmig den Vorschlag der ehrenamtlichen Jurymitglieder zum OÖ Menschenrechtspreis angenommen. Aufgrund der aktuellen Situation findet die offizielle Verleihungsfeier aber erst im Frühjahr 2021 statt.


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