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GALLNEUKIRCHEN/ALBERNDORF. Insgesamt vier Teststraßen gibt es aktuell im Bezirk. Geht es nach dem Pensionistenverband Alberndorf, so brauche es noch eine weitere Station in Gallneukirchen.

 (Foto: Volker Weihbold)
(Foto: Volker Weihbold)

Um bestimmte, körpernahe Dienstleistungen wahrnehmen zu können, braucht es derzeit auch im Bezirk den Nachweis eines negativen Corona-Antigen-Tests. Laut dem Pensionistenverband Alberndorf werden gerade diese Dienstleistungen überdurchschnittlich von älteren Menschen in Anspruch genommen. Nicht zufrieden ist dieser in diesem Zusammenhang mit den im Bezirk verfügbaren Teststraßen. Momentan gibt es davon vier - in Altenberg, Bad Leonfelden, Hellmonsödt und Walding. Mit diesen würde man aber laut der Aussendung des Verbandes im OÖ-Bezirksvergleich im unteren Drittel rangieren. Außerdem sei der östliche Teil von Urfahr-Umgebung mit den einwohnerstarken Gemeinden Gallneukirchen, Engerwitzdorf und Alberndorf nicht ausreichend versorgt: denn die Teststraße in Altenberg sei aus diesem Teil des Bezirks mit den Öffis nicht erreichbar und liege auch nicht zentral. Genau das stelle für ältere Menschen ein Problem dar.

Teststraße für Gallneukirchen gefordert

Geht es nach Alfred Ganglberger, dem Obmann des Pensionistenverbandes Alberndorf, so würde sich Gallneukirchen als weiterer Standort eignen. Hier verfüge man immerhin über einen eigenen Rot-Kreuz-Stützpunkt sowie im Bedarfsfall über zusätzliche Räumlichkeiten. „Gallneukirchen bietet sich gerade für eine Teststraße vortrefflich an. Ist auch mit Öffis bestens erreichbar, auch für die Gemeinden Unterweitersdorf und Katsdorf. Gerade für die ältere Generation ist das besonders wichtig“, so der Obmann. Wenn man die Testfrequenz erhöhen wolle, um die Pandemie wirksam zu bekämpfen, müsse man laut dem Vertreter dafür auch die geeignete Infrastruktur schaffen.

Reaktion des Landes OÖ

Auf Nachfrage von Tips heißt es von Seiten des Landes OÖ, dass die Standorte für die „Dauer-Teststationen“ vom Landeskrisenstab bereits im Jänner seitens der Bezirks-Verwaltungsbehörden in Abstimmung mit dem jeweiligen Bürgermeistersprecher vorgeschlagen wurden. Dazu seien für Urfahr-Umgebung neben dem Standort Walding auch der Standort Altenberg vorgeschlagen worden. Auf die Frage, ob noch die Errichtung einer weiteren Teststraße möglich wäre, stellt man vonseiten des Landes klar: „Eine Einrichtung einer zusätzlichen Teststraße ist grundsätzlich möglich. Jedoch kann – aus derzeitiger Sicht – ein zusätzlicher Teststandort nicht seitens des Landes OÖ betrieben werden. Es gibt aber bereits zahlreiche Beispiele, wo zusätzliche Testangebote – an mehreren Tagen in der Woche – durch Gemeinden mit Unterstützung von privaten Helfern organisiert und betrieben werden. Eine solche Lösung kann relativ rasch umgesetzt werden!“


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