Die jüngste und einzige weibliche Notfallsanitäterin in Feldkirchen
FELDKIRCHEN AN DER DONAU. Petra Hinterberger ist die jüngste und einzige weibliche Notfallsanitäterin beim Samariterbund Feldkirchen.

„Meine Motivation sind die Kompetenzen, die man sich aneignet und anwenden kann. Ich mache jetzt gerade die Zusatzkompetenzen für den 'Notfallsani' damit ich neuen Herausforderungen gewachsen bin. Und natürlich auch das tolle Team in Feldkirchen“, so Petra Hinterberger.
In frühen Jahren angefangen
Für die junge Notfallsanitäterin begann alles im Kindersommerprogramm der Jugendgruppe. Die damals zehnjährige Petra war begeistert und blieb seither bei der Jugendgruppe. Mit 18 Jahren wurde die sie mit der Sanitätsausbildung zum „Sani“. Die Notfallsanitäterausbildung hat Petra 2019 absolviert und übt dies ehrenamtlich beim Samariterbund in Feldkirchen aus.
Weitere Zusatzausbildungen
Zu dem Notfallsanitäter gibt es drei Zusatzausbildungen. Eine der Zusatzkompetenzen hat die 23-Jährige bereits absolviert und plant auch bald mit der zweiten Zusatzausbildung anzufangen.
Für mehr Frauenanteil beim Samariterbund
Wieso immer noch deutlich mehr Männer als Frauen beim Samariterbund sind, kann sich Petra nur so erklären: „Burschen müssen den Zivildienst machen, dadurch sind natürlich mehr Burschen beim Samariterbund. Viele wollen eine solche Ausbildung nicht in ihrer Freizeit machen. Ich glaube in der Jugend haben die Leute etwas anderes vor, als solche Sachen bzw. Ausbildungen. In Feldkirchen gibt es ein tolles Team, natürlich hätte ich trotzdem gerne mehr Frauen dabei“, sagt die Notfallsanitäterin und fügt hinzu: „Es gibt beim Samariterbund Feldkirchen auch die Möglichkeit ein freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren, für Anfang Oktober sind bereits drei Mädels angemeldet. Über das ganze Jahr verteilt gibt es Kursangebote, eignet sich auch gut als Überbrückung für das Medizinstudium. Es wäre gut mehr Mädchen im Team zu haben“


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