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HAIBACH IM MÜHLKREIS. Scharfe Kritik übt Josef Reingruber aus Haibach im Mühlkreis in seinem Leserbrief an der Aufnahme des Liftbetriebes an jenem Tag, an dem auch ein Mensch an Ort und Stelle verunglückt ist.

Bei einem Skilift in der Gemeinde Kirschlag bei Linz kam es vergangenen Woche zu einem tödlichen Unfall. Dass der Betrieb danach trotzdem wiederaufgenommen wurde, stößt einem Tips-Leser sauer auf. (Foto: Team Fotokerschi.at/Bayer)

Es stockt einem der Atem, wenn man von dem schrecklichen Liftunfall in Kirchschlag liest und hört. Ein junges Menschenleben wurde auf tragische Weise ausgelöscht. Nahe Angehörige und Einsatzkräfte müssen vor Ort psychologisch betreut werden. Wenn es nun stimmt, wie Medien und Facebook berichten, wurde wenige Stunden nach dem Unglück der Liftbetrieb wieder aufgenommen, als wäre nichts geschehen. Wie gruselig muss es für die Schifahrer sein, an einem Ort einzusteigen, wo gerade auf das Fürchterlichste ein Mensch gestorben ist. Für mich pietätlos gegenüber dem Toten, der Familie und Angehörigen. Geht hier wirklich der finanzielle Profit vor? Wäre nicht wenigstens ein Tag Trauer um einen Angestellten und allseits bekannten jungen Mann angebracht gewesen? Mehr persönliches Gefühl des Liftbetreibers hätte man schon erwarten können.

Josef Reingruber Haibach im Mühlkreis

Senden Sie Ihren Leserbrief an: redaktion-urfahr@tips.at oder per Post an „Tips“, Promenade 23, 4010 Linz. Meinungen in Leserbriefen müssen sich nicht mit denen der Redaktion decken. Wir behalten uns vor, Briefe aus Platzgründen zu kürzen.

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