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URFAHR-UMGEBUNG. Mehr als 22.000 Menschen finden in ihrem freiwilligen Engagement für das OÖ. Rote Kreuz Freude, Sinn und Gemeinschaft. Manche von ihnen finden noch mehr - mit etwas Glück die große Liebe und eine Partnerschaft für die gemeinsame Zukunft. Ein Beispiel dafür sind Elisa und Daniel sowie Sabine und Michael aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung.

Elisa und Daniel (Foto: Judith Puschögl)
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Menschen in Notsituationen zu helfen, soziales Engagement und Teil einer bunten Gemeinschaft zu sein: das vereint sowohl Elisa und Daniel als auch Sabine und Michael. Alle vier engagieren sich beim Roten Kreuz im Bezirk Urfahr-Umgebung. Sabine und Michael haben sogar schon für Rotkreuz-Nachwuchs gesorgt.

Elisa Putschögl und Daniel Kreuzer

Sommer 2016, Rotes Kreuz Kirchschlag: Daniel absolviert gerade seinen Zivildienst, als Elisa im Rahmen des Sommerkurses mit ihrem Praktikum beginnt. „Bei der Dienststellen-Einweisung, habe ich Elisa das erste Mal gesehen“, erinnert sich Daniel. „Sie war mir sofort sympathisch. Mir gefiel, dass sie sportlich und gesellig ist. Durch den Rettungsdienst hatten wir sofort eine Gemeinsamkeit.“ „Und ich konnte seiner angenehmen und lockeren Art nicht widerstehen,“ ergänzt die Sportwissenschaftlerin. Mittlerweile sind sie ein eingespieltes Team, das sich zu 100 Prozent aufeinander verlassen kann. „Das geht so weit, dass ich bei einem Patienten meine Hand nach hinten ausstrecken kann und Elisa weiß, was sie mir in die Hand geben muss“; so Daniel. „Einmal mussten wir ein Kind, das sehr verängstigt war, ins Krankenhaus bringen. Elisa versuchte, es mit Singen und Gesprächen abzulenken, was ihr auch tatsächlich gelang“, erinnert sich dieser. „Ich war sehr beeindruckt, wie ruhig und wertschätzend sie mit dem Kind umging.“

 Dabei hatte der heutige IT-Techniker den Rettungsdienst vor seinem Zivildienst gar nicht am Plan. Erst die Ausbildung habe sein Interesse geweckt. Dazu kam die Gemeinschaft auf der Dienststelle. „Es hat sich ein sehr schöner Freundschaftskreis entwickelt. Uns macht es immer Freude, Dienste zu machen und dort Zeit zu verbringen“, so die Beiden. „Und es ist ein schönes Gefühl, wenn wir gemeinsam anderen Menschen helfen können.“

Sabine und Michael Schmid

Auch auf ein zweites Pärchen kann im Bezirk geblickt werden. Für sie begann alles im Winter 2012 beim Roten Kreuz Herzogsdorf: Michael Schmid war zu diesem Zeitpunkt bereits seit dem Jahr 2008 im Rettungsdienst tätig, als Sabine im Rahmen ihrer Rettungssanitäterausbildung ihr Praktikum begonnen hat. „Wir wollten in unserer Freizeit eine sinnvolle Aufgabe übernehmen“, erzählen die beiden.

Michael, von Beruf Textiltechniker, ist auch als Lehrbeauftragter für Erste-Hilfe-Kurse und Praxisanleiter tätig und übernahm 2019 die Ortsstellenleitung von seinem Vater Franz Peter. Die Physiotherapeutin war schon als Jugendliche beim Jugendrotkreuz in Lembach aktiv. „Wir haben uns von Anfang an sehr gut verstanden“, sind sich die beiden einig „und irgendwann hat es einfach „Klick“ gemacht.“ So folgten viele gemeinsame Dienste, manche davon blieben lang in Erinnerung: so etwa eine Hausgeburt, bei der durch ihr rasches Handeln die Sauerstoffsättigung des Neugeborenen normalisiert werden konnte. „Als das Notarzt-Team eintraf, hatten wir sowohl Kind als auch Mutter schon super versorgt“, so Michael und Elisa.

Schon damals hätten die beiden gewusst, dass sie alles gemeinsam schaffen können. So folgte 2017 der Entschluss, gemeinsam ein Haus zu bauen. Spätestens nach dieser „Bewährungsprobe“ sei klar gewesen: „Ja, das funktioniert wirklich. Wir können uns eine gemeinsame Zukunft vorstellen.“ Im Mai 2021 wurde also geheiratet, im Dezember wurde ihr Glück mit der Geburt ihres Sohnes Benedikt vollkommen.


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