19 Jahre lang im Dienst der Menschen
BAD LEONFELDEN. Die 49-jährige Inge Altmüller aus Bad Leonfelden hilft Menschen bei der Bewältigung ihres Alltages - und das schon seit 19 Jahren.

365 Tage im Jahr sind die landesweit 780 Mitarbeiter der Mobilen Pflege im OÖ. Roten Kreuz im Einsatz. Eine von ihnen ist Inge Altmülleraus Bad Leonfelden. Seit 2003 betreut sie Menschen, die ohne fremde Hilfe ihren Alltag nicht mehr bewältigen können. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, deshalb braucht unsere Gesellschaft Menschen wie Inge Altmüller immer mehr.
Darauf macht das OÖ. Rote Kreuz am Welttag der Pflege - dem 12. Mai - aufmerksam.
„Ich mache meinen Job gerne, mag den Kontakt mit Menschen und freue mich über ihr Vertrauen, dass sie mir entgegenbringen. Ihre Dankbarkeit berührt mich und meine Tätigkeit stiftet Sinn“, sagt Ingeborg Altmüller. Duschen und Körperpflege, Verbände wechseln, kleinere Wunden versorgen und viele weitere Pflege-Tätigkeiten gehören zum Alltag. Würde, Respekt, Ausdauer, Herz, Zeit, Vertrauen und Menschlichkeit spielen in Pflegeberufen eine große Rolle. „Ich schätze die Abwechslung, das Arbeiten im Team und die Arbeit mit Menschen. Ich liebe meinen Beruf und will helfen“, meint sie. Nach ihrer Karenz entschied sie sich, von der Gastronomie in die Pflegebranche zu wechseln. „Ich habe noch keinen einzigen Tag bereut.“ Inge Altmüller ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Mit rund 7.200 betreuten Personen in der Mobilen Pflege ist das OÖ. Rote Kreuz der landesweit größte Anbieter und in dieser Sparte seit 1975 tätig. Potentielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gerne willkommen.
Oberösterreicher werden immer älter
Die Lebenserwartung der Menschen steigt und viele bleiben bis ins hohe Alter agil. Statistiken belegen aber, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Oberösterreich von derzeit mehr als 80.000 bis 2040 auf knapp 126.000 steigen wird. Das bedeutet: Innerhalb der kommenden 20 Jahre braucht jeder 12. Oberösterreicher Unterstützung und der Bedarf an Pflegepersonal steigt. „Um diese Herausforderung zu bewältigen, müssen Politik und Gesellschaft den Wert, das Ansehen sowie die Ausbildungs- und Rahmenbedingungen für Pflegeberufe deutlich verbessern. Menschen in diesem Berufsfeld erfahren Sinn und leisten einen enormen Beitrag für unser Gemeinwohl“, meint OÖ. Rotkreuz-Präsident Dr. Aichinger Walter. Auch die Mitarbeiter der freiwilligen sozialen Dienste sind für Menschen da, die Hilfe im Alltag brauchen. Alleine im Vorjahr leisteten sie insgesamt 333.800 freiwillige Stunden. Besuchsdienst-Mitarbeiter geben Nähe und spenden einsamen Menschen Zeit. Mehr als 912.000 Essensportionen lieferten die Essen-auf-Räder-Mitarbeiter im Vorjahr aus und die Mitarbeiter im Betreuten Reisen ermöglichen erholsame Urlaubstage für Menschen, die nicht mehr alleine verreisen können.


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