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OBERNEUKIRCHEN. Seit dem Mittelalter gibt es den Schmied vom Fuchsgraben. Da die Schmiede immer wieder abbrannte, baute man eine Kapelle,  um hier gegen das Unheil zu beten.

Familie Kollros Lisa und Christoph mit ihren drei Buben und Franz Hartl (Foto: Ganglberger)
Familie Kollros Lisa und Christoph mit ihren drei Buben und Franz Hartl (Foto: Ganglberger)

2021 entschloss sich der Besitzer Christoph Kollros, gemeinsam mit seinen Schwiegereltern Edith und Franz Hartl diese Kapelle von Grund auf zu sanieren. Christoph und seine Gattin Lisa wollten damit ihren Dank für die viel zu früh geborenen Zwillinge Elias und Fabian, die sich prächtig entwickelt haben und gesund sind, zum Ausdruck bringen. Beim Abschlagen des alten Putzes kam ein schönes Steinbloß Mauerwerk mit abgerundeten Ecksteinen zum Vorschein.

Einladung zum Imbiss

Nun wurde die renovierte Kapelle von Pfarrer Pater Wolfgang Haudum im Beisein von Familie, Freunden und Nachbarn gesegnet.  Auch Bürgermeister Josef Rathgeb und Vizebürgermeisterin Anneliese Bräuer folgten gerne der Einladung. Für die musikalische Umrahmung sorgte Lara Brisner auf der Harfe. Für Leopold Kollros wurde damit ein Herzenswusch erfüllt, und so griff er mit seinen 97 Jahren zum Mikrofon und er zählte den anwesende Gästen die interessante Geschichte der Kapelle. Jetzt kann man sie wieder in ihrem Urzustand betrachten und vor ihr verweilen. Ein gelungenes Beispiel für die Erhaltung von bestehenden Kulturgütern. Anschließend wurden die Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein mit Imbiss und Getränken von Familie Kollros eingeladen.


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