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FF Lichtenberg lädt zum Tag der offenen Tür am 24. September und gewährt "Tips" Einblicke hinter die Kulissen

Mag. Jacky Stitz, 16.09.2022 10:16

LICHTENBERG. Markus Niederleitner (46) ist Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenberg - und das schon seit drei Jahren. Er lädt im Namen seiner ganzen Kameraden zum Tag der offenen Tür am 24. September, Beginn 12.30 Uhr ein. Im Tips-Gespräch gibt er Einblicke in die Herausforderungen, die in diesem Ehrenamt liegen.

  1 / 2   Kommandant Markus Niederleitner von der FF Lichtenberg mit seiner Nachwuchs-Gruppe, bei der auch Mädchen aktiv mit dabei sind. (Foto: FF Lichtenberg)

„Bereits seit 32 Jahren bin ich Mitglied bei einer Freiwilligen Feuerwehr und seit zehn Jahren bei der FF Lichtenberg“, berichtet Kommandant Markus Niederleitner, der im Alltag als Techniker tätig ist. 127 aktive Mitglieder - darunter elf Frauen - zählt die Freiwillige Feuerwehr der Mühlviertler Gemeinde. Die meisten sind zwischen 18 bis 65 Jahre alt. Die Mitglieder kommen aus vielen verschiedenen Berufen: da sind Techniker, Mechaniker, Büroangestellte, Landwirte, Tischler, Elektriker und Installateure ehrenamtlich im Einsatz. „Dadurch haben wir das Glück, für alle Einsätze bestens gerüstet zu sein und immer das richtige Know-How vor Ort am Einsatz mit dabei zu haben“, klärt der 46-Jährige auf. Und zusätzlich gibt es da noch die Jugendgruppe - sie wird zum „Helfer der Zukunft“ vorbereitet.

Was Niederleitner an seinem Ehrenamt besonders gefällt? „Der Zusammenhalt der Kameraden, die Einsatzbereitschaft und der Teamgeist“, sagt der Kommandant prompt und betont: „Für mich persönlich bedeutet das Ehrenamt eine gewisse Hilfsbereitschaft, anderen Menschen zu Helfen.“

Herausforderung Ehrenamt

„Durch die Jugendgruppe werden die Mitglieder gefunden. Aber durch die Berufsausbildung wird es später auch schwierig, die Jungen zu halten“, spricht der Kommandant aus Erfahrung. Denn da ändert sich oft der Lebensweg der jungen Mitglieder - sie gründen selbst eine Familie, entwickeln sich im Beruf weiter, haben nicht mehr so viel Zeit. Neue Mitglieder werden laufend gesucht: „Um die Schlagkraft aufrecht zu halten! Ob Atemschutzträger, Maschinist, Funker,  Lotse, FMD ( Feuerwehr Medizinischer Dienst) , Kraftfahrer, Verstärkung ist herzlich willkommen“, so Niederleitner.  

„Das Schöne am Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr ist, dass wir anderen Menschen helfen können, Umweltkatastrophen beseitigen - und unser eingespieltes Team“, berichtet der Kommandant.

Aufgaben der FF Lichtenberg - ein Auszug

Aber was genau machen all die ehrenamtlichen Feuerwehrler? Kommandant Niederleitner klärt auf: „Wir helfen bei der Menschenrettung bei Lebensgefahr - wie zum Beispiel Verkehrsunfällen oder Bränden. Löschen ist ebenso wichtig. Genauso wie die Bergung, etwa von Sachgütern oder toten Tieren. Und wir schützen unsere Bevölkerung, beseitigen Wespennester und Ölspuren auf den Straßen. Denn das sind die vier Grundsätze der Feuerwehr: retten, löschen, bergen und schützen.“

„Feuerwehr-Fest“: Einblicke für Besucher am Samstag, 24. September

Mit dem “Tag der offenen Tür“ am Samstag, 24. September ab 12.30 Uhr möchte sich die Freiwillige Feuerwehr Lichtenberg präsentieren: Dabei gibt es Löschübungen, mit denen der Bevölkerung die Handhabung von Feuerlöscher gezeigt und der sichere Umgang vermittelt wird. „Die Jugend ist da auch ein Teil der Veranstaltung und sie darf ihre Leistungen zeigen, was sie schon alles kann“, ist Niederleitner stolz. Zudem macht auch die aktive Gruppe eine Schauübung. Nach dem offiziellen Programm werden die Jungmusiker von Lichtenberg durch den Abend führen.

Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung auch statt - dazu wird ein Zelt am Vorplatz aufgestellt. Bei Regen entfällt nur die Löschübung, die restlichen Angebote bleiben aufrecht. “Wir schätzen, dass wir etwa 200 bis 500 Personen bei uns begrüßen dürfen“, so der Feuerwehrler. Je mehr kommen, umso besser - denn: „Der Reinerlös wird für den Ankauf neuer Geräte verwendet“, freut sich der Kommandant auf viele Besucher.


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