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St. Gotthard. Zu wenig Personal in der Küche und im Service. Das ist der Grund dafür, dass die „Gerüchteküche“ in St. Gotthard ihre Türen schließt.

Immer weniger Menschen wollen in der Küche arbeiten. (Foto: Weihbold)
Immer weniger Menschen wollen in der Küche arbeiten. (Foto: Weihbold)

„Liebe Gäste und Freunde unseres Hauses, mit Bedauern müssen wir mitteilen, dass es uns aufgrund akuten Personalmangels im Moment nicht mehr möglich ist, unseren Betrieb weiterzuführen. Mit Montag, den 24. April, werden wir somit unser Lokal bis auf Weiteres schließen“, heißt es auf der Facebook-Seite des Betriebes. Und die Schließungspläne wurden der Tips-Redaktion auf Nachfrage auch bestätigt. „Ich habe Monate nach Personal für die Küche gesucht und niemanden gefunden. Aber auch im Service findet sich niemand, der bei uns arbeiten will“, erklärt der Küchenchef der „Gerüchteküche“ am Telefon.

Vieles ist ungewiss

In erster Linie sind es die Arbeitszeiten, die Menschen abhalten, sich für die Arbeit in St. Gotthard zu bewerben. „Die Bezahlung ist es sicher nicht“, teilte man der Redaktion mit. Und so wird am Sonntag, den 23. April vorläufig das letzte Mal aufgesperrt werden. „Wie es weiter geht, ob wir wieder Gäste bedienen werden? Das steht alles in den Sternen“, heißt es seitens der Lokalbetreiber.

Bürgermeister ist besorgt

Auch Manfred Wurzinger, Bürgermeister von St. Gotthard, weiß nicht, ob die beliebte Gaststätte wieder aufsperren wird, er hofft es zumindest: „Die Gerüchteküche war für die Gemeinschaft in der Gemeinde besonders wichtig, daher hoffe ich, dass sich eine Lösung findet und das Wirtshaus bald wieder aufsperrt.“


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