Drei neue Mitfahrbänke, Stärkung des Radverkehrs und der Öffi-Verbindungen – Feldkirchen setzt Ergebnisse aus der Mobilitätswerkstatt um
FELDKIRCHEN. Laut Erhebung der Mobilitätswerkstatt liegt sehr großes CO2-Einsparungspotential im Mitfahren – 90 Prozent der teilnehmenden Feldkirchner können sich vorstellen, Fahrgemeinschaften zu bilden und so Geld, Zeit und CO2 zu sparen.

Mit der Installation von zwei „Mitfahrbankerl“ und einer dritten in Planung möchte die Gemeinde in Kooperation mit der Klima- und Energiemodellregion diese Möglichkeit stärken und niederschwelliger gestalten. Am neuen Pendlerparkplatz (Kreisverkehr Bad Mühllacken) sowie bei der UNIBox im Ortsteil Lacken wurden bereits Bänke aufgestellt und entsprechende Fahnen installiert, die diese mit dem „Daumen hoch“-Symbol als „Mitfahrbankerl“ ausweisen. Eine weitere Bank vor dem Gemeindezentrum soll folgen. Genützt werden können diese Bänke als fix vereinbarter Abholpunkt für Fahrgemeinschaften oder um spontan eine Mitfahrgelegenheit zu finden – das Prinzip ist einfach: Wer auf der Bank Platz nimmt, sucht nach einer Fahrgemeinschaft, vorbeifahrende Autofahrer können diese anbieten.
Verkehrswende am Land
Neben der Unterstützung von Fahrgemeinschaften hat sich Feldkirchen zum Ziel gesetzt, die Infrastruktur für Radfahrer zu verbessern und Radpendeln zu fördern. Stichwort Radwegausbau: Nachdem 2022 etwa der Radweg Bergheim/Landshaag umgesetzt wurde, sind weitere Projekte in Planung – so soll ein Radweg am Abschnitt Maria-Hilf-Kreuzung in Richtung Feldkirchner Badeseen entstehen. Auch an einer Öffi-Verbindung zu den äußerst beliebten Badeseen wird momentan intensiv gearbeitet – das Ziel: insgesamt vier Verbindungen pro Tag von Linz, Eferding, Aschach und Feldkirchen Ort. Im Vergleich zum vierten Quartal 2019 sind die Fahrgastzahlen in Feldkirchen laut OÖVV deutlich gestiegen – eine klare Bestätigung für den Einsatz für die Verkehrswende am Land.


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