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SCHENKENFELDEN. Die Gemeinde durfte eine Delegation aus der ungarischen Stadt Békéscsaba, einer Nachbarstadt der Partnerstadt Gyula willkommen heißen. Gemeinsam wurde dem Freiherrn Johann Georg von Harruckern gedacht.

Schenkenfeldner und die Gäste aus Ungarn (Foto: Gemeinde)
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Die Besucher, bestehend aus 32 Mitgliedern des Stadtverschönerungsvereins begleitet, sind Teil der engen Partnerschaft zwischen Schenkenfelden und der Stadt Gyula (der Nachbarstadt von Békéscsaba), die seit 1998 besteht. Die Delegation wurde von Bürgermeisterin Doris Leitner und zahlreichen anderen Schenkenfeldnern (die Musiker in der Harruckeruniform) bei der Harrucker-Büste empfangen. Die Gründung dieser ungarischen Gemeindepartnerschaft wurde maßgeblich von den Familien Winkler, Weihtrager und Wimmer vorangetrieben. 

Gedenken an einen Wohltäter

Beim Geburtshaus des Freiherrn Johann Georg von Harruckern, ein gebürtiger Schenkenfeldner und Wohltäter der später in Ungarn lebte, wurde ein Gedenkkranz niedergelegt. Mészáros Zsuzsanna, stellvertretende Vorsitzende des Direktoriums, hielt eine beeindruckende Festrede an der Gedenktafel. Sie würdigte die außergewöhnlichen Leistungen des gebürtigen Schenkenfeldners von Harruckern, der durch seine aufrichtige und fleißige Natur unter Prinz Eugen zu großem Ansehen und Wohlstand gelangte. Harruckern vergaß nie seine Heimat und ließ den Kreuzweg und die Kalvarienbergkirche in Schenkenfelden errichten.

Auch in Békés, einem Komitat in Ungarn, wird er als unvergesslicher Wohltäter verehrt. Harruckern brachte soziale und religiöse Gleichberechtigung sowie Wohlstand in diese Region.

Auch Bürgermeisterin Doris Leitner zeigte ihre Freude über den bedeutenden Besuch aus der Partnerstadt. Die Partnerschaft zwischen Schenkenfelden und Békéscsaba ist das Ergebnis des Engagements eines bemerkenswerten Sohnes der Region. Freiherr Johann Georg von Harruckern hat zu seiner Zeit bereits bewiesen, dass Ehrlichkeit, Toleranz und Fleiß den Weg zum Erfolg ebnen. Der berühmte Sohn der Region fand seine letzte Ruhestätte im Stephansdom in Wien.

Den Besuch lies man mit einer Jause und einem gemütlichen Beisammensein vor der Kalvarienbergkirche ausklingen.

Alle die mehr über das Leben von Freiherrn Johann Georg von Harruckern erfahren möchten, können ein Buch von Hans Pammer am Marktgemeindeamt Schenkenfelden erwerben.


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