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ALTENBERG. Beim „Karl-Pömer-Preis“ für ungereimte Mundart wurde Erich Freudenthaler aus Altenberg für seine Gedichte ausgezeichnet. 

Erich Freudenthaler mit Ehefrau Steffi (Foto: Hackl)
Erich Freudenthaler mit Ehefrau Steffi (Foto: Hackl)

Sein Text „hauptsach glickli“ wurde unter die zehn besten gereiht. Aus ganz Österreich stellten sich Mundartdichter der Jury. Die „neue mundart“ zeichnet sich dadurch aus, dass sie ungereimt ist, aktuelle Themen aufgreift, kurz gehalten und rhythmisch ist. Besonders bewertet wird auch die Klangfarbe der Sprache. Der Preis ist nach dem ehemaligen Kulturdirektor des Landes O.Ö. und Stelzhamerbundob-mann Karl Pömer benannt. Er wollte vor 26 Jahren neue Akzente in der Mundart setzen, die vor allem jüngere Talente für die Mundart begeistern sollte. Erich Freudenthaler ist Mitglied des Stelzhamerbundes im Bezirk Freistadt und begeistert bei den regelmäßigen Treffen und bei Lesungen besonders mit gereimten Gedichten, die das Herz berühren.

Gedicht: hauptsach glickli
zerscht hat se sih antragn hat‘n magisch anzogn dann hat er abgwogn sie is za eahm zogn dann hats‘n anglognhat über eahm herzogn is wieder hoamzognquasi zruck a’bogner hats wieder hinbognund hats ohne nahtragnbeinhart durchzogn- und is wieder glickli - alloan

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