Kinder vom Pfarrcaritas-Kindergarten in Feldkirchen erleben Technik spielerisch
FELDKIRCHEN. Kinder sind noch voller Neugier. Sie wollen wissen, wie die Welt funktioniert. Genau dieses Interesse nutzen die WKO Oberösterreich und das Land OÖ mit dem Projekt „Kinder erleben Technik“, kurz KET, um schon früh eine Beziehung zwischen Kindern und Technik schaffen. Die WKO UU besuchte diesmal die Kinder vom Pfarrcaritas-Kindergarten in Feldkirchen.

Technik macht Spaß und gleichzeitig lernt man dabei. Bei KET können Kinder von drei bis sechs Jahren an unterschiedlichsten interaktiven Experimentierstationen (Energie, Konstruktion, Drechseln, Binäre Datenübertragung und vielem mehr) ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen und so spielerische Technik-Erfahrungen machen.
Grundsteinlegung für einen natürlichen Umgang mit technischen Themen
„Frühzeitiges, spielerisches Kennenlernen von Technik legt den Grundstein für einen natürlichen Umgang zu technischen Themen in späteren Lebensjahren“, erklärt Sabine Lindorfer, Obfrau der WKO Urfahr-Umgebung. „Dieser unvoreingenommene Zugang ist von entscheidender Bedeutung, um die noch vorhandene Skepsis gegenüber technischen Berufen abzubauen. Trotz der vielfältigen Karrieremöglichkeiten in technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen leiden diese Berufe nach wie vor unter einer gewissen Zurückhaltung und geringer Nachfrage unter Jugendlichen. Es ist an der Zeit, diese Wahrnehmung zu ändern und das enorme Potenzial dieser Berufe hervorzuheben.“
Spielerische Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen
„Wenn wir schon im Kindergarten die Interessen und Talente der Kinder für Technik spielerisch wecken, unterstützt das nicht nur die Kinder und Eltern bei der zukünftigen Schulwahl, sondern auch in weiterer Zukunft die Betriebe mit den Fachkräften.“, ergänzt WKO Urfahr-Umgebung Leiter Franz Tauber. Daher ermöglicht die Aktion KET Kindern bereits im Kindergarten die spielerische Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen und technischen Fragestellungen. „Wer schon im Kindergartenalter von der Technik begeistert ist, wird sich vermutlich auch bei der Berufswahl danach orientieren.“, betont Sabine Lindorfer, warum für die WKO Urfahr-Umgebung dieses Projekt sehr wichtig ist.


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