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ALBERNDORF. Der Alberndorfer Gemeindearzt Edgar Ehrenhuber wurde beim Ski-Weltcup in Bansko zum Lebensretter.

Edgar Ehrenhuber hat den Notfall sofort erkannt und umgehend gehandelt. (Foto: (Symbolfoto) stock.adobe.com/photalo)

Als einer von mehreren Teamärzten reiste Ehrenhuber mit dem Österreichischen Skiverband zum Ski-Weltcup der Männer in das bulgarische Bansko. Beim Training für den Riesentorlauf kam es zum tragischen Unfall: Der kanadische Rennläufer Liam Wallace verschnitt sich mit einem Ski und stürzte fünf Meter in einen angrenzenden Wald. Dabei touchierte der 24-Jährige Bäume, ehe er mit einem Serienrippenbruch und schweren inneren Blutungen liegen blieb. Der herbeigeeilte Alberndorfer Arzt narkotisierte ihn und führte unter widrigsten Bedingungen an Ort und Stelle eine dringend nötige Lungendrainage durch. Mit diesem raschen professionellen Eingreifen rettete er dem Sportler das Leben. Per Hubschrauber wurde der Schwerverletzte umgehend in die Klink gebracht, während dem Arzt minutenlang Beifall gezollt wurde.

Auf dem Wege der Besserung

Täglich erhält der Lebensretter chefärztlichen Bericht zum aktuellen Gesundheitszustand aus der Thoraxklinik in Sofia. „Der Verunglückte kommt aktuell ohne künstlichen Sauerstoff aus und konnte in seinem Zimmer auf der Intensivstation bereits zum ersten Mal selbstständig einige Meter zurücklegen“, informiert Edgar Ehrenhuber. Diesen Fortschritt bestätigte ihm auch Liams Vater, der ihn täglich per E-Mail auf dem Laufenden hält.Nach dem Klinikaufenthalt wird Liam für die weiteren Therapien nach Calgary in die Klinik in Kanada überstellt.


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