"Schäme mich für diese Männer": Podiumsdiskussion zu Gewalt an Frauen in Gallneukirchen
GALLNEUKIRCHEN. „Unter der Spitze des Eisbergs“ lautete der Titel der Podiumsdiskussion, bei der die SPÖ Frauen von Gallneukirchen auf die vielen, oft nicht sichtbaren Formen von Gewalt an Frauen aufmerksam machten.

Was unter dem „Eisberg“ verborgen bleibt: Jede dritte Frau in Österreich ist im Laufe ihres Lebens von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen. “Ich schäme mich für diese Männer“, so ein Zuhörer der Podiumsdiskussion in Gallneukirchen.
Laut Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, steht zu wenig Geld für die Beratung betroffener Frauen und Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Friedrich Reischauer befasste sich als Männer- und Gewaltberater bei der Organisation „Beziehung leben“ mit der Perspektive von Tätern. Einen Einblick in die Thematik aus Sicht der Exekutive bot Maria Deischinger, Bezirksinspektorin der LPD OÖ mit Schwerpunkt Kriminalprävention. Alle Besucher der Podiumsdiskussion waren sich einig: Frauen brauchen jede mögliche Unterstützung und um die Gewalttäter zu stoppen, braucht es ein grundlegendes Umdenken.


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