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Zeitgeschichte im Kino: Mittelschüler aus Gallneukirchen treffen die Zeitzeugin Anna Hackl

Martina Gahleitner, 02.06.2025 07:58

GALLNEUKIRCHEN. Mittelschüler aus Gallneukirchen erlebten einen bewegenden Vormittag im Kino Katsdorf, als Zeitzeugin Anna Hackl von der Mühlviertler Hasenjagd erzählte.

Mittelschüler erlebten einen eindrucksvollen Vortrag und Filmpräsentation im Kino Katsdorf. (Foto: Mauthausenkomitee)

Anna Hackl, geborene Langthaler, war ein junges Mädchen, als ihre Familie während der sogenannten Mühlviertler Hasenjagd zwei geflohene Häftlinge des KZ Mauthausen versteckte. Unter Lebensgefahr haben sie ihnen damit das Leben gerettet.

Die 94-Jährige konnte dank Unterstützung von Manfred Penninger und dem Mauthausen Komitee Österreich für den Vortrag gewonnen werden und schilderte die dramatischen Ereignisse mit großer Eindringlichkeit. Die Jugendlichen waren tief beeindruckt und emotional bewegt. „Von diesem Vormittag bleiben interessante und auch beängstigende Eindrücke: Dass solche furchtbaren Dinge bei uns in der Nähe stattgefunden haben, macht mich sehr nachdenklich.“ „Es ist erschreckend, zu welchen Taten Menschen fähig sind. Und gleichzeitig beeindruckend, dass manche trotz großer Gefahr anderen Menschen helfen.“

Im Anschluss an den Vortrag sahen die Schüler den Film „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“ von Andreas Gruber, der von den Kriegsverbrechen vom Februar 1945 und dem mutigen Einsatz der Familie Langthaler erzählt.


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