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ALBERNDORF. Das Bezirksmusikfest Urfahr-Umgebung lockte zahlreiche Musikkapellen und Musikfreunde ins Ortszentrum von Alberndorf, wo die Marschwertung unter besten Bedingungen über die Bühne ging. 26 Kapellen stellten sich mit beeindruckender musikalischer und marschtechnischer Disziplin den kritischen Augen der Jury. Es gab 24 ausgezeichnete und zwei sehr gute Erfolge.

Die Trachtenmusikkapelle Bad Leonfelden feierte ihren ausgezeichneten Erfolg gebührend. (Foto: T. Kaltenberger)

Bei einer Marschwertung geht es längst nicht nur um das möglichst taktsichere Marschieren. Bewertet werden unter anderem die exakte Ausrichtung in der Formation, der Gleichklang der Schritte, das korrekte Verhalten des Stabführers sowie die musikalische Ausführung während des Marschierens. Auch Zusatzaufgaben wie das Abfallen aus der Bewegung zählen zu den Bewertungskriterien – alles unter der Leitung des Stabführers, der präzise Kommandos gibt.

In der höchsten Leistungsstufe E glänzte die Trachtenmusikkapelle Bad Leonfelden unter Stabführer Adi Schartner mit 96,64 Punkten und erhielt dafür ebenso das Prädikat „Ausgezeichnet“.

In der Leistungsstufe D bekam der Musikverein Lacken unter Stabführer Markus Schmaranzer mit 95,46 Punkten die meisten Punkte in dieser Kategorie und wurde auch mit dem Prädikat „Ausgezeichnet“ geehrt.

In der Leistungsstufe D+1 stellte sich nur der Musikverein Goldwörth unter Stabführer Michael Mundl: 90,09 Punkte mit ausgezeichnetem Erfolg.

Bei den Jugendkapellen holte sich der Lokalmatador und Gastgeber, die JK Alberndorf in der Riedmark, mit 84,80 die meisten Punkte und bekam das Prädikat „Ausgezeichnet“.

Auch wenn nicht jede Kapelle die Auszeichnungsgrenze überschritt, war die Marschwertung vor allem ein Fest der Gemeinschaft, der Leidenschaft für Blasmusik und der beeindruckenden Leistungen – von Jungmusikern bis zu langjährigen Vereinsmitgliedern.


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