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ALBERNDORF. (UPDATE) Jungjägerschlag und Hubertusmesse standen beim Bezirks-Jägerfrühschoppen bei der Familie Grasböck (vulgo Oachna) in Kelzendorf, Gemeinde Alberndorf, am Programm.

  1 / 2   Beim heurigen "Jungjagaschlag" des Bezirks Urfahr-Umgebung. Am Bild: Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb (M.) und das Mutter-Tochter-Jungjägerinnen-Gespann Sigrid (l.) und Pia Allerstorfer. (Foto: Privat/Jägerschaft)

Hunderte Besucher ließen sich dieses Fest nicht entgehen. Die feierliche Hubertusmesse wurde von Landesjägerpfarrer Franz Salcher zelebriert. Mit dabei waren etwa Jagdleiter Franz Grubauer, Bürgermeister Erwin Reichentseder, Vizebürgermeisterin Susanne Raml, die heimischen Ortsbauernschaft sowie die Freiwillige Feuerwehr Kottingersdorf. Die Jagdhornbläsergruppe Alberndorf sorgte dabei für musikalische Umrahmung.

Jungjägerschlag als Höhepunkt

Höhepunkt der jagdlichen Veranstaltung war der traditionelle Jungjägerschlag als zeremonielle Aufnahme in die Jägerschaft des Bezirkes Urfahr-Umgebung. Den Jungjägerschlag führte Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb durch, begleitet von Stellvertreter Norbert Burgstaller und Ehren-Bezirksjägermeister und Jagdkursleiter Franz Burner. Bei diesem alten jagdlichen Brauchtum geben die angehenden Jäger ihr stilles Versprechen ab, die hohen Maßstäbe der Weidgerechtigkeit einzuhalten sowie Achtung und Respekt vor dem Geschöpf und der Natur zu leben. 41 Jagdinteressierte wurden dabei zu Jungjägern geschlagen.

Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb dazu: „Es ist immer eine besondere Freude, jagdliche Tradition zu leben und das gute Zusammenwirken von Jagd und Landwirtschaft im Bezirk auch bei so gelungenen Festen gemeinsam zu genießen. Dieses Miteinander ist ein wertvoller Schatz, den wir alle von ganzem Herzen gerne hüten und mit Leben erfüllen.“ 

Er ergänzt: „Unsere heimische Jagd steht für die Achtung vor dem Geschöpf und der Natur .Sie verbindet Weiterentwicklung mit Tradition. Der Jungjägerschlag mit Jagdhornsignalen ist gelebtes Brauchtum in unserem vielfältigen Jagd- und Kulturland Oberösterreich.  Unsere heimische weidgerechte Jagd hat übrigens keine Nachwuchsprobleme. Sie wird immer weiblicher. Acht der 41 Jungjäger  sind Frauen (20 Prozent). Von den insgesamt 1.312 Jäger im Bezirk Urfahr-Umgebung sind 146 Frauen (elf Prozent).“


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