100 Golfer schwangen in Feldkirchen den Schläger für Familien mit beeinträchtigten Kindern
FELDKIRCHEN/DONAU. Das traditionelle Charity-Golfturnier der Caritas OÖ rückte dieses Jahr das Gesundheitsförderungsprojekt Meander für Familien mit beeinträchtigten Kindern in den Fokus. Die 100 Teilnehmenden erspielten dafür 13.357,26 Euro.

Das Caritas-Projekt Meander begegnet Ängsten und Sorgen der Familien mit professioneller psychologischer Unterstützung und ist für Betroffene eine „Tankstelle für die Seele“. Eine Evaluationsstudie von JKU-Studierenden zeigt, dass Eltern, die das Meander-Angebot in Anspruch nehmen, deutlich mehr Fähigkeiten zur Stressbewältigung entwickelt haben und ihr psychisches Wohlbefinden gestärkt wurde.
Um die Finanzierung des Projekts sicherzustellen, schwangen 100 Golfer am Feldkirchner Golfplatz die Schläger und ließen sich in den Spielpausen kulinarisch vom Speisewagen, dem Food Truck der Caritas OÖ, verwöhnen. Zudem wurde das Pius Bräu präsentiert, das von der Privatbrauerei Max & Malz und Menschen mit Beeinträchtigungen des Caritas-Standorts St. Pius gebraut wird.
Spenden ermöglichen weitere Beratung und Begleitung
Am Ende des Tages kamen knapp 13.400 Euro an Spenden zusammen. Dafür sind Caritas-Vorstand Martin Gruber sowie das bewährte Organisations-Duo des Golfturniers Johann Lehner und Heiner Popper den Sponsoren und den Golfern dankbar. „Die Spenden, die beim Turnier lukriert werden, kommen direkt dem Projekt Meander zugute, wodurch wir im Laufe der Jahre viele Familien unterstützen konnten.“
Kordula Palser, Leiterin des Bereichs Psychologie und Psychotherapie der Caritas, ergänzt: „Der Golf-Sport ist einer, bei dem es Geduld braucht. Genauso brauchen unsere Familien Geduld, weil vieles mit einem behinderten Kind nicht so einfach ist. Oft ist unklar, wie sich ein Kind entwickeln wird. Bei Meander begleiten wir Familien auch, wenn es noch keine Antwort auf die Frage nach der Entwicklung des Kindes gibt.“








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