Lebensmittel-Initiativen in Urfahr-Umgebung öffnen ihre Türen
URFAHR-UMGEBUNG. Lebensmittel-Gemeinschaften in ganz Österreich laden von Freitag, 16., bis Sonntag, 18. Oktober, zu den „Tagen der offenen Türen“ ein. Dabei wird unter anderem geklärt, woher das Gemüse kommt und wer es anbaut.

In Urfahr-Umgebung laden etwa zwei Lebensmittelinitiativen zum Kennenlernen zu sich. Bei der Kirchschlager Speis (Am Breitenstein 1, Kirchschlag bei Linz) kann man am Freitag, 16. Oktober, von 16 bis 18 Uhr einen Einblick hinter die Kulissen einer Food-Coop bekommen.
Auch der Shop von „Bauern.Laden.Ein“ (Hauptstraße 44, 4211 Alberndorf in der Riedmark) hat am Freitag, 16. Oktober von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Hier gibt es eine handwerkliche Verkaufsausstellung mit Tombola und am Samstag, 17. Oktober, eine Betriebsbesichtigung.
Weitere Standorte zum Kennenlernen: In Linz laden etwa das EGK Linz (15 bis 19 Uhr), das Franckkistl (14 bis 17 Uhr), das Urfair (15.30 bis 17 Uhr) und das Wurzelwerk (9.30 bis 16.30 Uhr) ein.
Food-Coop und Solidarische Landwirtschaften
Bei einer Food-Coop engagieren sich unterschiedliche Personen und bekommen dafür Lebensmittel direkt vom Produzenten. Sie kümmern sich unter anderem gemeinsam um Bestellungen, Abholung sowie Exkursionen zu den Partnerbetrieben.
Die Solidarische Landwirtschaften „SoLaWis“ funktionieren anders. Hier sichern Konsumenten für einen gewissen Zeitraum zu, dass die Lebensmittel dem landwirtschaftlichen Betrieb abgenommen werden.
„Wer regionale Lebensmittel kauft, unterstützt nicht nur einen Betrieb – sondern entscheidet mit, welche Landwirtschaft in unserer Region Zukunft hat. Die Tage der offenen Türen machen diese Verbindung sichtbar und erlebbar“, betont Magdalena Barth, Obfrau von Bio Austria Oberösterreich.
Norbert Rainer, Geschäftsführer des Klimabündnis Oberösterreich, erklärt: „Food-Coops und SoLaWis bringen Konsumenten und Landwirtschaft wieder näher zusammen. Das stärkt nicht nur die Region, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zu einer klimafreundlichen und zukunftsfähigen Lebensmittelversorgung.“
Dürre und Trockenheit im Sommer 2026
Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) betont: „Gerade nach einem Sommer wie heuer, geprägt von Dürre und Trockenheit, ist es wichtig, unsere regionale Landwirtschaft bewusst zu unterstützen. Denn gutes Essen braucht faire Löhne, gesunde Böden, ein Klima, das mitspielt. Die Tage der offenen Türen zeigen, wie das geht: Wir kaufen nicht nur ein, wir investieren in unsere Region. In Höfe, die ohne uns nicht überleben und in eine Zukunft, in der wir noch wissen, wo unser Essen herkommt.“








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