Engerwitzdorfs Feuerwehren übten zwei Einsätze gleichzeitig
ENGERWITZDORF. Ein Bauernhofbrand mit vier vermissten Buben und gleichzeitig ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person: Bei der Gemeindeübung mussten die drei Feuerwehren in Engerwitzdorf zwei Einsätze bewältigen. Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte beteiligt.

Kommandant Jürgen Penkner und Christoph Schwarz hatten die Übung ausgearbeitet. Als Ausgangslage galt ein Brand im Heuboden am Bauernhof der Familie Mairhofer in Oberreichenbach, vulgo Schedl. Vier Buben der Feuerwehrjugend spielten die vermissten Personen.
Nach der Probealarmierung rückten die Freiwilligen Feuerwehren (FF) Treffling, Schmiedgassen und Schweinbach aus. Einsatzleiter war Daniel Köck. Die Anfangsphase war noch etwas unübersichtlich. Nach einer umfassenden Erkundung der Lage wurde rasch eine Einsatzleitstelle eingerichtet. Alle anrückenden Kräfte erhielten klare Aufgaben.
Zweiter Alarm während des Brandeinsatzes
Während die Einsatzkräfte am Hof arbeiteten, folgte ein weiterer Übungsalarm. In unmittelbarer Nähe war ein Traktor mit Pflug mit einem Auto zusammengestoßen. Eine Person war im Auto eingeklemmt. Ein Teil der Einsatzkräfte wurde deshalb zum Verkehrsunfall geschickt.
Die Feuerwehr rettete die vier Buben und die eingeklemmte Person aus den Gefahrenbereichen. Anschließend wurden sie dem Roten Kreuz zur Erstversorgung übergeben.
Verbesserungen für den Ernstfall besprochen
Bei der Nachbesprechung wurden die ruhige Arbeit aller Beteiligten und der geordnete Ablauf hervorgehoben. Gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Meisinger, Pflichtbereichskommandant Franz Lehner, den Übungsbeobachtern und allen Gruppenkommandanten wurden auch Verbesserungsmöglichkeiten für den Ernstfall besprochen.
Die Übung endete mit einer gemeinsamen Jause der 90 Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus Treffling.








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