Engerwitzdorfer Seniorenbund besichtigte Hochwasserschutz
ENGERWITZDORF/BEZIRK PERG. Mit seiner Gesamtlänge von 36,4 Kilometern und Baukosten von 183 Millionen Euro ist der Machlanddamm das größte Hochwasserschutzprojekt Österreichs, das sich über die sieben Gemeinden Mauthausen, Naarn, Mitterkirchen, Saxen, Baumgartenberg, Grein und St. Nikola an der Donau im oberösterreichischen Machland erstreckt.

Die Tagesfahrt vom Seniorenbund Engerwitzdorf, organisiert von Reiseleiterin Anni Schimböck, führte diesmal zu den Machlanddämmen. Geschäftsführer Herbert Froschauer begleitete mit viel Wissen und interessanten Geschichten. Entlang der Strecke wurde deutlich, wie wichtig die Schutzmaßnahmen für die sieben betroffenen Gemeinden sind. Stationäre und mobile Schutzanlagen sowie naturnah gestaltete Dämme schützen heute 22.000 Menschen, Häuser und Höfe. Besonders beeindruckend waren die Geschichten rund um die abgesiedelten Ortschaften und die persönlichen Schicksale, die mit den Hochwasserereignissen verbunden sind. In Au an der Donau wurde die weitläufige Fischaufstiegshilfe besichtigt. Die Fahrt ging auch in das ehemalige Dorf Hütting, wo nur noch ein Torbogen an den einstigen Ort erinnert. Es ist beeindruckend, wie in Zusammenarbeit der Gemeinden, Land und Bund ein riesiges Jahrhundertprojekt umgesetzt werden konnte. Es waren viele Betroffene, die sich durch notwendige Absiedelungen eine neue Heimat schaffen mussten. Das Mega-Bauwerk hat schon zweimal nach Fertigstellung 2012 seine Bewährungsprobe bestanden. „Hier war überall das Wasser“, zeigte Herbert Froschauer die weitläufigen Überflutungen auf.








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